Alle vier Notfallpraxen in Essen sollen erhalten bleiben

Auch die Notfallpraxis im Philippusstift in Essen-Borbeck bleibt erhalten.
Auch die Notfallpraxis im Philippusstift in Essen-Borbeck bleibt erhalten.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein hat die Pläne, die Anzahl der Notfallpraxen in Essen zu halbieren, zurückgezogen.

Essen.. Der wochenlange Kampf für den Erhalt der vier Essener Notfallpraxen im Frühjahr war nicht vergeblich: Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein hat die Pläne, die Anzahl der Anlaufstellen zu halbieren, zurückgezogen.

In Essen standen die Notfallpraxen an der Hülsmannstraße in Borbeck und am Alfried-Krupp-Krankenhaus in Rüttenscheid auf der Kippe. Sie versorgen – wie am Marienhospital in Altenessen sowie am Alfried-Krupp-Krankenhaus in Steele – Patienten außerhalb der Sprechzeiten der niedergelassenen Ärzte.

Besonders in Borbeck gab es heftigen Widerstand gegen eine mögliche Schließung. Im April konnte der Bürger- und Heimatverein der Stadt 15.500 Unterschriften für den Erhalt der Notfallpraxis überreichen.