Agentur für Arbeit sucht neuen Chef
02.11.2009 | 18:13 Uhr 2009-11-02T18:13:00+0100Luidger Wolterhoff räumt den Chefsessel in der Agentur für Arbeit - nach nur zehn Monaten im Amt. Das sorgt für Kritik aus der Politik.
Als Luidger Wolterhoff zum 1. März seine Stelle als Chef der Agentur für Arbeit antrat, wusste er den kurzen Weg von seinem Wohnort Gelsenkirchen nach Essen zu schätzen. Künftig wird der 48-Jährige einige Kilometer weiter fahren müssen. Ab dem 1. Dezember steht sein Schreibtisch in Düsseldorf, wo er die stellvertretende Leitung der Regionaldirektion übernimmt. Für Essen und die 700 Mitarbeiter der Agentur für Arbeit am Berliner Platz kommt dies einem Paukenschlag gleich. Für Wolterhoff geht es auf der Karriereleiter aufwärts. Er wird zweiter Mann hinter Behördenchefin Christiane Schönefeld und ist künftig als Geschäftsführer für den Bereich „Arbeitslosenversicherung” für 33 Arbeitsagenturen in NRW zuständig, was den Abschied aus Essen nach nur nach nur zehn Monaten erleichtern dürfte. Hier bleibt Wolterhoff kommissarisch bis Jahresende im Amt.
Ein Nachfolger für Luidger Wolterhoff als Chef der Arbeitsagentur wird bereits gesucht. Wer auch immer auf den studierten Theologen und Ökonomen folgen wird – er oder sie müsse schnellstens Kontakte zur Wirtschaft vor Ort knüpfen, so Wolterhoff im Gespräch mit der NRZ. Vor allem müsse der oder die Neue „für Kontinuität sorgen”.
Womit der scheidende Behördenchef in den Augen von Jutta Eckenbach ins Schwarze trifft. Die sozial- und arbeitspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion zeigt keinerlei Verständnis für die Personalentscheidung der Nürnbeger Behördenspitze. Diese habe für Essen offenbar „keine Strategie”.
Wolterhoff war die Stelle des stellvertretenden Regionalleiters nach eigenen Worten angeboten worden. Er habe „sorgfältig abgewogen”, ob er das Angebot annehme. Aber eine solche Chance bekommt auch ein Agenturchef nicht jeden Tag. Seine Zeit in Essen entpuppt sich damit als Episode. Zehn Monate seien zu kurz, um selbst Impulse geben zu können, sagt er selbst. „Wir brauchen aber Kontinuität”, betont Jutta Eckenbach.
Wolterhoffs Abschied trifft die Arbeitsverwaltung in einer Zeit des Umbruchs und der Unsicherheit. Noch ist offen, wie die neue Bundesregierung das Miteinander von Arbeitsagenturen und Job-Centern neu organisiert, seitdem das Bundesverfassungsgericht das Zusammenspiel von Bundes- und kommunaler Behörde unter einem Dach für nicht verfassungskonform erklärt hat. Und: Auch an der Spitze der kommunalen Job-Center steht bekanntlich ein Führungswechsel an.
13:40
Wo kann ich mich bewerben? Ich kann gut lügen und betrügen, ich kann Tabellen fälschen das sich die Balken (Spalten) biegen, ich kann Kunden so klein reden, das die sogar noch Geld mitbringen wenn sie arbeitslos geworden sind oder sich vor Scham umbringen. Das spart mal richtig was!
18:30
ich würde den Job übernehmen.
17:32
Wer bietet mir einen neuen Job an? Ex-Nokianer sucht Arbeit!
08:23
nehmt den dicken köster aus steele, der kann das im schlaf!
00:42
Eckenbach? 30 Jahre Hausfrau qualifizieren sowohl für die Arbeitsagentur als auch für die EBE :-D
00:06
einfach mal im internetportal der ba eine anzeige schalten.
sind doch genügend arbeitslose da - insbesonders hartz-iv - empfänger.
da darf sich ruhig ein scenebeteiligter profilieren.
20:36
Jutta Eckenbach kann das Amt als Agenturchef nicht übernehmen. Sie ist doch schon seit langem im Gespräch als Nachfolger des SPD Geschäftsführer Kunze bei der EBE, Entsorgungsbetriebe Essen.
Somt könnte dann im EBE Betriebsgebäude an der Pferdebahn ein sogenannter neuer Familenbetrieb entstehen, denn Familienmitglieder sollen dort schon heute tätig sein.
19:54
Oder Frau Eckenbach macht einfach den Job. Hat ja mit Berlin leider nicht geklappt, da werden sich die Leute aus unserer CDU-Fraktion dann freuen, wenn sie weg ist. Ach..., die Frage ist nur, reicht da die Ausbildung?
19:35
HAHAHAHAH,
wie kann man denn einen SPD-Ortsverein mit Erfolg führen?
18:30
Neuer Chef?
Vielleicht Joeran Steinsiek, der leitet schon 10 Jahre den SPD Ortsverein Kettwig mit Erfolg.