„Absolut nichts Ungewöhnliches”
05.08.2009 | 20:12 Uhr 2009-08-05T20:12:00+0200Stadtdirektor Christian Hülsmann verteidigt das von der GVE gezahlte Beraterhonorar für RWE-Manager Thomas Strunz in Sachen Stadionneubau
Herr Hülsmann, Thomas Strunz hat für Beratungsleistungen in Sachen Stadionneubau Honorar erhalten. Verraten Sie uns, wie viel, von wem und seit wann?
Herr Strunz erhielt von der städtischen Gesellschaft GVE ein Honorar ausschließlich für fachliche Beratungsleistungen im Zusammenhang mit dem Stadionbau. Ich bin – auch im Interesse von Herrn Strunz – nicht befugt, Aussagen über die Höhe des Honorars zu machen. Es handelt sich aber um ein – gemessen an Beratungsleistung und eingebrachtem Know-how – angemessenes und branchenübliches Honorar. Die Vereinbarung mit Herrn Strunz lief über rund acht Monate und ist vereinbarungsgemäß am 30. Juni dieses Jahres beendet worden.
Mit welchen Stadiontipps konnte Strunz denn aufwarten, die durch sein hoffentlich nicht allzu knapp bemessenes Managergehalt nicht ohnehin abgedeckt sind?
Es ging nicht um „Stadiontipps”, die jeder Stadionbesucher geben kann, sondern um eine fundierte Beratung. Anstelle der Beauftragung von Herrn Strunz hätten ansonsten die Beratungsleistungen von anderen Dritten eingekauft werden müssen.
Können Sie Kritik an solchen Beraterverträgen nachvollziehen, wenn die Stadt als GVE-Mutter auf der anderen Seite vor dem finanziellen Offenbarungseid steht?
Trotz unserer Haushaltsprobleme dürfen wir bekanntlich nach wie vor in die städtische Infrastruktur investieren. Und Planungsaufträge oder Beraterverträge im Zusammenhang mit so komplexen Projekten wie einem Stadion sind absolut nichts Ungewöhnliches. Von daher kann ich die Kritik nicht nachvollziehen.
Das Gespräch führte NRZ-Redakteur Wolfgang Kintscher
08:13
Also, ich war da.
Bin übrigens seit 40 Jahren Roter. Solltest nicht so vorschnell immer die Blauen anpinkeln, manuela8.
18:44
Wäre nicht der Rat von Herrn Hellmich besser gewesen. Da hat mit seiner Fa. an zahlreichen Stadien mitgebaut?
Welches Erfahrungen haben Thomas Strunz befähigt?
Aber beurteilt seiner Kenntnisse im Stadionbau?
Oder reicht es, in der Pleitestadt Essen, wenn man als Fußballer in zahlreichen Stadien gespielt hat?
Wer beaufsichtigt die Stadt Tochter GVE??
Ist es nicht Aufgabe von Redakteuren Hintergründe zu beleuchten oder werden in der derzeitigen Situation nur Verlautbarungen von Personen niedergeschrieben.
Überregional hat natürlich niemand Interesse an einem Viertligisten und den Machenschaften in der Stadt Essen.
Sonst käme evtl. Licht ins Dunkel.
.
13:23
Das passt zu Hülsmann, da zeigt sich wo dieser Mann herkommt und dass er nichts mehr merkt, da er diese Stadt und die mit ihr verbundenen öffentlichen Gelder als Selbstbedienungsladen kennengelernt hat. Über 30 Jahre im Rathaus haben ihm gezeigt, wo man es hernimmt und wie man es hemmungslos rauswirft. Das war auch zu SPD-Zeiten nicht besser.
Auch da hatten so manche CDU-Granden das abkassieren durch Schleimen oder anbiedern gelernt (EinSchuft ist, wem der Name Görgens o.ä. einfällt :-)).
Apropos: Was verdient eigentlich der seit 10 Jahren untätige und völlig unfähige Pressesprecher der Stadt, der als SPD-Mann auch durch Nichtstun am Leben bleibt.
Solange wir uns hunderte solcher Fälle erlauben, kann ein Strunz doch nicht wirklich Schaden.
Motto: Was wollen Strunz? Unser Geld!
11:40
Wir werden alle so verarscht, meine Güte sind wir alle blöde!
Wir sind Elefanten an der Kette eines Steinchen!
11:04
wer gut schmiert der gut fährt !!!!!
10:20
@ruhry:
Aber wieso bei Strunz? Was qualifiziert ihn in der Hinsicht? Daß er viele Stadien von innen gesehen hat?
09:39
O. K.
wenn die Stadt nicht weiß wie man ein Stadion (oder vielleicht auch andere Gebäude? Gildehof, Oase, etc.) baut muß man Know How einkaufen.
Aber wozu braucht man dann ein Hochbauamt?
08:44
Wann wird der Stadtverwaltung Essen endlich die Haushaltsführung insgesamt entzogen und durch den Regierungspräsidenten wahrgehommen.
Wer schon total pleite ist, braucht ja nicht geizig zu sein.
23:21
Ich möchte mal Wetten, das ein Herr Assauer mehr bekommen hätte.
Umsonst ist das Leben
und der kostet den Tod.
Meines Wissens nach, wird Thomas Strunz von einem Sponsor bezahlt und nicht vom Verein.
Glück auf!!!
22:44
Kollege Trümmerhaufen beschreibt mit dieser Vokabel seine geistige Verbindung zwischen Kleinhirn und Grosshirn. Es tut mir schon leid, dass er darunter so leiden muss ! Aber sehen wir es positiv - so lange er seine latenten Aggressionen via Kommentare abbauen kann, so lange kann er nicht auf der Strasse rumlaufen und andere Zeitgenossen nerven. Nehmen wir ihn, wie er ist - besser wird es nicht !!
Glück auf !!