A-52-Weiterbau: Bonn rückt von Planung ab

Aus der WAZ vom 18. April 1985:.  Wenn man „Bonn“ streicht und durch „Berlin“ ersetzt, könnten wir diesen Artikel heutzutage eigentlich immer noch drucken, so wenig hat sich geändert in 30 Jahren: „Bonn stellt Ausbau der A 52 zurück“, schreibt die Essener WAZ. Im „Bundesfernstraßenplan“ ist das geplante Teilstück zwischen Frillendorf und dem Norden des Ruhrgebiets plötzlich nicht mehr „als dringlich eingestuft“, heißt es.

Damals galt noch ein Ratsbeschluss in Essen, der vorsah, die Nord-Verlängerung, die seinerzeit als Tunnel geplant war, „nur in bergmännischem Vortrieb“ zu bauen – also mit unterirdischen Bauarbeiten, nicht in offener Bauweise. Das galt schon seinerzeit als zu teuer.