A 40-Sperrung aufgehoben - Verkehr auf der A 40 in Essen rollt wieder
30.09.2012 | 16:55 Uhr 2012-09-30T16:55:00+0200
Essen. Dem Wetter sei Dank: Der Straßenbetrieb Straßen.NRW hat den Ruhrschnellwegtunnel und die nun nicht mehr gesperrte A 40 bei Essen am späten Nachmittag wieder für den Verkehr freigegeben. Seit 17.30 Uhr sind die Fahrbahnen in Richtung Duisburg wieder frei. Die in Richtung Dortmund folgten etwa eine Stunde später.
Mitternacht hätte es soweit sein soll, spätestens aber zum Start des Berufsverkehrs am frühen Montagmorgen, aber der Landesbetrieb.NRW hat der Zeit noch ein kleines Schnippchen geschlagen: Seit kurz nach halb sechs Uhr rollt der Verkehr wieder über die nicht mehr gesperrte A 40 in Richtung Duisburg durch den Ruhrschnellwegtunnel , etwas zeitversetzt wurde auch die Gegenfahrbahn in Richtung Dortmund wieder freigegeben.
Im Vorfeld der Sperrung der A 40 war die Skepsis groß, auch Verkehrsexperten befürchteten ein heilloses Chaos. Tatsächlich war die Vollsperrung der Autobahn ein Wagnis - aber eines, das belohnt wurde und nun zum wichtigen Element bei Autobahnbaustellen werden könnte.
Das gute Wetter hat Straßen.NRW am Sonntag in die Karten gespielt, der zunächst eingebaute Puffer für die Arbeiten bis in die Nacht wird nicht benötigt. „Mit einem Wolkenbruch wäre es eng geworden“, sagt Sprecher Bernd Löchter. Doch der blieb aus. Einige Male hatte Straßen.NRW am Sonntag den Öffnungszeitpunkt verschoben, die eine oder andere Fahrbahnmarkierung zeigte sich dann doch hartnäckiger. Eine Verschiebung der Sperrung nach hinten sei dagegen zu keiner Zeit denkbar gewesen, sagt Löchter: „Wir haben immer daraufhin gearbeitet, dass es spätestens in der Nacht soweit ist.“
Die mit drei Monaten längste A 40-Vollsperrung der Geschichte ist damit selbst Geschichte. 20 Millionen Euro wurden unter anderem in die Sicherheit des Tunnels investiert und Brücken saniert. Im Vorfeld befürchtete Großstaus blieben komplett aus. Die von allen Seiten gelobte Art und Weise der Umsetzung dieses Großprojekts dürfte Modell-Charakter für weitere Baustellen ähnlicher Größenordnung haben.

07:50
steht in diesem Artikel. Auf einen vernünftigen Verkehrsplaner kommen leider auch an der A40 mindestens doppelt so viele ... weniger gute. Einer z.B. kam gerade anlässlich der Wiedereröffnung der A40 auf den Gedanken, den Verkehr zwischen der Abfahrt Gelsenkirchen und Stahlhausen für Fahrbahnmarkierungsarbeiten einspurig zu führen. Ergebnis: Rückstau bis Essen-Zentrum.
Herr, wirf Hirn vom Himmel!
20:37
#12
...wieso angewiesen? Es gibt Leute, die nutzen freiwillig den ÖPNV. Bei der Denkweise einiger Herrschaften wird mir klar, weshalb Auto fahren keinen Spass mehr macht. Egoismus und Rücksichtslosigkeit bestimmen den Alltag nicht nur auf der A 40.
17:19
#8, #11
Und was ist mit denjenigen, die auf den ÖPNV angewiesen sind und auch zügig voran kommen wollen? Der Egoismus einiger Autofahrer (freie Fahrt für freie Bürger) ist manchmal nicht zu ertragen - widerlich!
16:25
@8
genau diese Punkte sollten abgearbeitet werden!
Busspur weg und schön 2 spurig von der 52 kommen, das wär was feines.
12:26
Der Wink-Reflex ist halt schwer zu unterdrücken
08:41
Sagt mal, stehen die da wirklich an der Brücke und winken den Autos zu?
1. Was sehen Sie auf dem Bild?
2. Glauben Sie wirklich, es handelt sich um einen Schnappschuss?
3. Glauben Sie an den Weihnachtsmann?
08:01
Die notwendigen Konsequenzen jetzt heißen:
1. Ausbau der zweispurigen Abbiegespur Richtung A52 Düsseldorf;
2. endlich Verlagerung der Anschlußstelle Frillendorf (wie lange ist das eigentlich schon in Vorbereitung (!!))
3. Sperrung der A52 (Breitscheider Kreuz Richtung Essen für den Schwerlastverkehr - ausser Anlieger bzw. Lieferanten)
4. Ausbau der BAB Kreuz Ost (A52 auf A40) zweispurig
5. Diskussion zur Verlegung der U18
6. Einstellen diese unsinnigen Busspur (Abbau dieses Brückbauwerkes - spart viel Geld) nach Kray und Umwandlung derselben in zwei Fahrbahnen
Die Notwendigen Konsequenzen jetzt heißen:
1. Konsequente Förderung des öffentlichen Nahverkehrs
2. Busspur verdoppeln
00:38
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23:10
#3
Es ging nicht um Verbesserung, sondern um die Sanierung bzw. den neubau der Brücken. Niemand hat vorher behauptet, etwas verbessern zu wollen - abgesehen von der Bausubstanz.
20:31
Ein ganz großes Kompliment an Planer und Arbeiter, also an die Verantwortlichen, zu diesem mutigen und gelungenen Projekt. Ich bin gespannt, ob sich Prof. Dr. Dudenhöffer morgen in der WAZ zu Wort meldet. Er war es ja, als ausgemachter Experte, der vor Beginn der Sperrung von diletantischen Vorbereitungen gesprochen hat und schon damals wußte, dass die Sperrung im Chaos enden wird. Gut, dass es neben "Experten" auch Fachleute gibt, die von ihrem Handwerk was verstehen.