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75-jährige Fußgängerin nach Unfall mit Linienbus auf der Ruhrallee in Essen verstorben

18.06.2012 | 12:44 Uhr
75-jährige Fußgängerin nach Unfall mit Linienbus auf der Ruhrallee in Essen verstorben
Archiv-Foto: Ingo Otto

Essen.   Für eine 75-jährige Fußgängerin ist nach einem Unfall mit einem Linienbus auf der Ruhrallee in Essen jede Hilfe zu spät gekommen. Die Frau erlag ihren lebensgefährlichen Verletzungen noch am Unfalltag im Krankenhaus. Offenbar hatte der 46-jährige Busfahrer die Frau beim Abbiegen übersehen.

Die 75-jährige Frau, die am Sonntag auf der Ruhrallee in Höhe der „Zornigen Ameise“ von einem Bus erfasst und dabei lebensgefährlich verletzt worden ist , ist noch am Unfalltag im Krankenhaus verstorben.

Der Unfall ereignete sich auf der Ruhrallee, als ein 46-jähriger Busfahrer vom dortigen Betriebshof auf die Ruhrallee in Richtung Stadtmitte einbiegen wollte. Dabei übersah er die Frau, die die Straße gerade auf der Fußgängerfurt überqueren wollte. Beide hatten zum Zeitpunkt des Unfalls eine grüne Ampel. Bei dem Zusammenprall erlitt die Frau schwerste Verletzungen. Rettungskräfte konnten sie am Unfallort noch reanimieren. Im Krankenhaus aber kam jede Hilfe für die Frau zu spät. Auch der Fahrer kam mit einem Schock ins Krankenhaus, erklärte die Polizei. Er war erst kurz vor dem Unfall zu seinem Schichtbeginn angetreten.

Für die Unfallaufnahmen musste die Straße in Richtung Innenstadt für etwa zwei Stunden gesperrt werden. Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzten. Telefon 0201-829-0.


Kommentare
21.06.2012
10:47
ein Unglück
von Schopenhauer | #1

Tempo 30 rettet Leben.
http://www.derwesten.de/staedte/essen/innerstaedtische-tempo-30-zone-spaltet-essener-politik-id6782518.html
Wenn die Fahrer einen Zeitplan bekommen, der ihnen besser passende Fahrzeiten abfordert, endlich auch mit der Einarbeitung geringerer Fahrgeschwindigkeiten während der Stoßzeiten, wären wieviele zusätzliche Betriebsstunden notwendig?
Dieses Auskunftsersuchen als Bitte, an unserer Tochter Ruhrgebietsstädte, den Verkehrsverbund-Rhein-Ruhr.

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