39-Jähriger klingelt bei der Bundespolizei am Essener Hauptbahnhof und stellt sich

Der Hauptbahnhof gehört in Essen zum Einsatzgebiet der Bundespolizei. Dort hat die Bundespolizei auch eine Wache, an der in der Nacht zu Montag ein Mann klingelte und sich freiwillig stellte.
Der Hauptbahnhof gehört in Essen zum Einsatzgebiet der Bundespolizei. Dort hat die Bundespolizei auch eine Wache, an der in der Nacht zu Montag ein Mann klingelte und sich freiwillig stellte.
Foto: Knut Vahlensieck / FUNKE Foto Services
Wer nachts an der Bundespolizeiwache klingelt, der will sich wohl in den seltensten Fällen freiwillig stellen. Genau das machte aber nun ein Essener.

Essen.. Ein 39-jähriger Essener hat sich in der Nacht zu Montag freiwillig bei der Bundespolizei gestellt. Der Mann klingelte gegen 24 Uhr an der Tür der Bundespolizeiwache am Essener Hauptbahnhof, begrüßte die Beamten freundlich und teilte ihnen mit, dass er vermutlich durch die Strafverfolgungsbehörden gesucht werde.

Die Bundespolizisten überprüften die Angaben des Mannes und stellten fest: Das Essener Amtsgericht hatte den Mann wegen mehrfacher Beförderungserschleichung, zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 880 Euro verurteilt.

Diese Summe hatte der 39-Jährige bisher nicht bezahlt - und konnte dies nun auch nicht auf der Wache der Bundespolizei. Daher muss er jetzt 88 Tage in der JVA absitzen. Kommentar der Bundespolizei zu dem Fall: "Wenn doch jede Festnahme so einfach wäre!"