3787 Hobbysportler beim ersten Essener Firmenlauf am Start

Der Start des 1. Essener Firmenlaufs auf der Huyssenallee. Foto: Bernd Lauter
Der Start des 1. Essener Firmenlaufs auf der Huyssenallee. Foto: Bernd Lauter
Foto: WAZ FotoPool

Essen.. Die 4000er-Marke nicht ganz gepackt. Trotzdem bleibt die Zahl beachtlich 3787 Hobbysportler aus 282 Betrieben gingen beim ersten Essener Firmenlauf durch die Straßen Rüttenscheids an den Start. Die Veranstalter finden das „phänomenal“.

3787 Hobbysportler aus 282 Betrieben: So viele Teilnehmer nahmen die Strecke zwischen der Philharmonie und der Gruga unter die Sohlen und machten am Donnerstag mit bei Essens erstem Firmenlauf. „Das ist phänomenal“, freut sich Veranstalter Jörg Bunert vom Lauftreff Bunert. Mit den Partnern WAZ und der RWE hatte er den Lauf auf die Füße gestellt, der auch über die Rüttenscheider Straße führte.

Kurz vor dem Start um 19 Uhr füllt sich langsam die Huyssenallee: „Wir machen aus Spaß mit“, sagt Jennifer Hilbig (24) von der „Hochschule für Oekonomie und Management“ und zieht noch einmal schnell an ihrer Zigarette. Nein, bierernst muss man den Firmenlauf nicht nehmen, schließlich ist das Ganze eine Breitensportveranstaltung, und da geht es mehr ums Dabeisein und Ankommen, als um Bestzeiten. „Bis zur Gruga werde ich es schon schaffen.“ Sie muss grinsen.

5,25 Kilometer sind kein großes Problem

Nach und nach werden am Startpunkt die Läufer vom Shuttle-Service abgesetzt, der vom Sammelpunkt am Gruga-Parkplatz abfuhr. 5,25 Kilometer dürften tatsächlich für keinen von ihnen ein großes Problem werden.

Lauf Essen, Lauf!

Fast 4000 Läufer haben beim 1. Essener Firmenlauf die Rüttenscheider-Straße zur Tartanbahn verwandelt.
Lauf Essen, Lauf!

„Etwas trainiert“ haben Maria Eckardt (24) und Melanie Spiewak (30) von der WAZ-Tochter WVW. „Jeden zweiten Tag waren wir unterwegs. Das wird aber jetzt wieder weniger“, erzählt Melanie. Insgesamt 180 Läufer aus der WAZ Mediengruppe machen mit. Doch das ist noch nicht die größte Gruppe: 349 Teilnehmer schickt der RWE-Konzern an den Start.

Mit einer weitaus handlicheren Gruppe ist die Awo Essen angetreten. „Teamchef“ Michael van Baal verteilt gerade die einheitlichen T-Shirts. „Das ist unser erster Firmenlauf. Wir haben uns ganz kurzfristig gemeldet“, berichtet er. Sind alle vollzählig? Haben denn alle ihre Startnummer? Schon zieht die Mannschaft ab zum Gruppenfoto. Das ist im Startgeld (16,50 Euro) enthalten.

Teilnehmer & Charity

Veranstalter Jörg Bunert hat alle Hände voll zu tun. Ein Team mit 160 Helfern muss funktionieren. Der Abschnitt Rüttenscheider Straße bringt nicht nur zusätzliche Läufer, sondern auch ein Plus an Arbeit. Jede Stichstraße entlang der Rüttenscheider Straße wird 15 Minuten vor dem Start gesperrt und erst dann wieder geöffnet, wenn alle Läufer durch sind. „So viele Helfer brauchen wir sonst nicht. Wir bekommen Unterstützung vom Essener Leichtathletikverband und Schulen, haben aber auch professionelle Ordner postiert“, erklärt er.

Probleme mit dem Halteverbot

Probleme gibt es mit dem absoluten Halteverbot, das ab 17 Uhr auf der Rüttenscheider Straße gelten sollte. Dort stehen nämlich vor dem Start noch zahlreiche Autos in den Parkbuchten. Das Ordnungsamt hatte Halteverbotsschilder aufgestellt, die alten „Parken erlaubt“-Schilder aber nicht zugedeckt. Abgeschleppt wurde nicht. Tanja Hagelüken von der Polizei-Pressestelle: „Die Beschilderung war nicht eindeutig, deshalb haben wir nicht eingegriffen.“

Die Ergebnisse im Detail finden sich hier.