22-Jähriger kam in Essen von der Straße ab und landete in der Ruhr

In Essen-Werden landete am Dienstagmorgen ein 22-Jähriger mit seinem Toyota in der Ruhr.
In Essen-Werden landete am Dienstagmorgen ein 22-Jähriger mit seinem Toyota in der Ruhr.
Foto: H. W. Rieck / WAZ Foto Pool
Was wir bereits wissen
Ein 22 Jahre alter Mann fuhr Dienstagmorgen in Essen-Werden von der Laupendahler Landstraße in die Ruhr. Der Mann konnte sich noch rechtzeitig befreien und in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort und barg den Toyota, der in drei Metern Tiefe auf Grund lag.

Essen.. Ein 22-Jähriger fuhr Dienstagmorgen gegen acht Uhr mit seinem Toyota von der Laupendahler Landstraße in Essen-Werden in die Ruhr. Er war etwa 700 Meter hinter der Gustav-Heinemann-Brücke von der Straße abgekommen. Plötzlich habe er auf der glatten Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto verloren. In Höhe der Hausnummer 55 sei der Toyota von der Fahrbahn abgekommen. Er touchierte einen am Fahrbahnrand des Gegenverkehrs geparkten Smart. Anschließend rutschte der Toyota die Böschung hinunter und landete im Fluss. Der Mann konnte sich, obwohl das Auto bereits im Wasser lag, rechtzeitig befreien und in Sicherheit bringen. In einer nahe stehenden Lackiererei wärmte er sich auf und ließ sich trockene Kleidung bringen. Mit leichten Verletzungen wurde der leicht unterkühlte 22-Jährige ins Krankenhaus gebracht.

Auto lag in drei Metern Tiefe auf dem Grund fest

Der kleine Toyota trieb stromabwärts. Nach etwa 70 Metern lag er in drei Metern Tiefe auf dem Grund fest. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften unterwegs, unterstützt durch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren Kettwig und Werden. Auch das Technische Hilfswerk war am Einsatz beteiligt. Nachdem eindeutig geklärt war, dass der Fahrer alleine im Auto saß und bereits in Sicherheit war, beschränkten sich die Arbeiten auf die Bergung des Wagens.

Dazu ging ein Taucher ins eiskalte Wasser und befestigte Seile am Auto. Von einem Rettungsboot wurden die Seile am Feuerwehrkran eingehängt. So konnten die insgesamt 45 am Einsatz beteiligten Kräfte den versunkenen Kleinwagen bergen. Die Laupendahler Landstraße war im Bereich der Einsatzstelle über zwei Stunden komplett gesperrt.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Sie vermutet die schwierigen Witterungsverhältnisse als Ursache für den Unfall.