22-Jähriger kam in Essen von der Straße ab und landete in der Ruhr
15.01.2013 | 12:42 Uhr 2013-01-15T12:42:45+0100
Essen. Ein 22 Jahre alter Mann fuhr Dienstagmorgen in Essen-Werden von der Laupendahler Landstraße in die Ruhr. Der Mann konnte sich noch rechtzeitig befreien und in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort und barg den Toyota, der in drei Metern Tiefe auf Grund lag.
Ein 22-Jähriger fuhr Dienstagmorgen gegen acht Uhr mit seinem Toyota von der Laupendahler Landstraße in Essen-Werden in die Ruhr. Er war etwa 700 Meter hinter der Gustav-Heinemann-Brücke von der Straße abgekommen. Plötzlich habe er auf der glatten Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto verloren. In Höhe der Hausnummer 55 sei der Toyota von der Fahrbahn abgekommen. Er touchierte einen am Fahrbahnrand des Gegenverkehrs geparkten Smart. Anschließend rutschte der Toyota die Böschung hinunter und landete im Fluss. Der Mann konnte sich, obwohl das Auto bereits im Wasser lag, rechtzeitig befreien und in Sicherheit bringen. In einer nahe stehenden Lackiererei wärmte er sich auf und ließ sich trockene Kleidung bringen. Mit leichten Verletzungen wurde der leicht unterkühlte 22-Jährige ins Krankenhaus gebracht.
Auto lag in drei Metern Tiefe auf dem Grund fest
Der kleine Toyota trieb stromabwärts. Nach etwa 70 Metern lag er in drei Metern Tiefe auf dem Grund fest. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften unterwegs, unterstützt durch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren Kettwig und Werden. Auch das Technische Hilfswerk war am Einsatz beteiligt. Nachdem eindeutig geklärt war, dass der Fahrer alleine im Auto saß und bereits in Sicherheit war, beschränkten sich die Arbeiten auf die Bergung des Wagens.
Dazu ging ein Taucher ins eiskalte Wasser und befestigte Seile am Auto. Von einem Rettungsboot wurden die Seile am Feuerwehrkran eingehängt. So konnten die insgesamt 45 am Einsatz beteiligten Kräfte den versunkenen Kleinwagen bergen. Die Laupendahler Landstraße war im Bereich der Einsatzstelle über zwei Stunden komplett gesperrt.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Sie vermutet die schwierigen Witterungsverhältnisse als Ursache für den Unfall.

23:08
#2 ist nur zu wünschen, dass sich, falls er selber mal verunfallt, ebensoviele "Schaulustige" an der Unfallstelle befinden. Ich finde es schon bemerkenswert, das unseren Einsatzkräften, die sich tagtäglich den A**** aufreißen, immer weniger Respekt entgegen gebracht wird.
12:44
incl. freiwillige Wehren aus 2 Stadtteilen und das THW.
Die meisten waren wohl nur gekommen, um den Fall zu beobachten. Hätten die wirklich alle mit angepackt, hätten sie sich alle gegenseitig im Weg gestanden.
Die FFW Werden brachte das erforderliche Boot, Rüstwagen, Bergekran, mehrere RTWs, da nicht bekannt war wieviele Insassen, Taucher, Fahrzeug mit Sauerstoff, FFW Kettwig v.d. Brücke, da Unfallstelle im Einzugsbereich. Sind Sie doch froh, daß es so viele ( auch ehrenamtliche ) Helfer gibt. Aber beim nächsten Mal holt kumpelantonsupermann die Karre alleine raus............
19:02
Die Ösis lachen sich schlapp wie manch einer bei uns bei der bedeckten Strasse Auto fährt. Entweder bei einer Steigung im 1. Gang mit Vollgas, so dass das Eis schön blank und glatt wird, oder es wird gekrochen obwohl gestreut und nur noch naß, oder es wird gerast und keiner weiß wie sich sein KfZ dann verhält. Mir grauts jeden morgen zur Zeit daraus zu fahren. Noch so ne Spezi, die meinen wenn man Bergab, nicht gestreut fährt, hat man Vorfahrt. Der Bergauf will kann ja ruhig warten, hat ja auch die parkenden PKW"s. Deutschland, Land der Lenker
Dem ist fast nichts hinzuzufügen. Fehlen nur noch die Vollprolls, die mit ihren Karren einen auf Balz machen und dabei unnötigerweise andere gefährden. Hab heute nachmittag beim Winterdiensteinsatz in Bochum beobachten können, wie so ein Affe mit seinem Merser-Sportwagen versuchte Youtube-Videos nachzuspielen. Forget it...
16:02
45 Einsatzkräfte? Na da wird dem Unfallfahrer ja eine saftige Rechnung ins Haus flattern...
Sie haben es selbst geschrieben: "Unfallfahrer". Wenn man ihm Vorsatz etc. nachweisen kann und will...vielleicht. Erfreuen wir uns doch lieber, dass dem jungen Mann nichts passiert ist und er vor allem nicht, wie vor einigen Wochen, auf diese Art und Weise sich inkl. Nachwuch umbringen wollte.
15:55
Der letzte Kommentar des Navis.
Biegen sie jetzt rechts ab
Kann ich bestätigen: Auf der Autobahn. Kilometerweit keine Abfahrt.... :P Das GPS vom Militär funzt besser hehe.
15:39
Wer unfähig ist bei diesem Wetter zu fahren, der sollte wohl besser schwimmen!
Ist mir echt rätselhaft, wie man da in den Fluss fahren kann.
Grob fahrlässige Umweltverschmutzung!
15:08
#2
Ich war zu dem Zeitpunkt auf der Werdener Ruhrbrücke. Es waren mehrere Löschzüge, die Freiwilligen aus Heidhausen und Kettwig, die Wasserrettung, einige Notarztwagen (man wusste wohl noch nicht, wieviele Personen im Fahrzeug waren), Polizei, etc. Das mit den 45 kann gut hinkommen...
14:53
Nur gut, dass der junge Mann scheinbar keine ernsthaften Blessuren davongetragen hat. Apropos jung, hätte es ich um einen 70 jährigen gehandelt, so mancher Kommentar wäre jetzt entsprechend.
Übrigens das mit den 45 ( in Worten, Fünfundvierzig) Einsatzkräften ist doch wohl ein Druckfehler? Obwohl, wenn ich mir die Fotos mit den Schaulustigen anschaue...
13:27
zu langsam gefahren ?