150 000 Euro für neue Stehränge

Frohnhausen..  Denn nur der Platzwart, aber nicht die Vereine, dürften Getränke, Würstchen oder Kuchen verkaufen, „Erst bei einem Platzwartwechsel bekämen die Vereine ein Verkaufsrecht“, beschreibt Alfred Engels das Dilemma.

Dabei wollen die Klubs selbst Geld in die Helmut-Rahn-Anlage investieren. So wurde bereits ein Unterstand am VfB-Platz 2 mit Hilfe der Stadt gebaut, damit sich wenigstens einige wenige Zuschauer vor Regen schützen könnten. „Und ich habe angeboten, dass wir nach Ela Bäume pflanzen, aber das wurde uns untersagt“, wundert sich Rainer Mölenkamp.

Der Handwerker hat kein Verständnis, dass die Stadt solch eine teure und schöne Bezirkssportanlage baut, um sie dann nach wenigen Jahren verfallen zu lassen. Damit spricht er auch die Zugänge an, durch die Nachbarn der Anlage auf kurzen Weg auf die Plätze gelangen könnten: „Für sie wurden doch Bänke und Trimmgeräte aufgestellt.“ Die von Dornen überwucherten Wege beweisen jedoch, dass die Tore seit Jahren nicht mehr geöffnet wurden.

„Das sollen sie auch nicht“, erklärt das Frohnhausener SPD-Ratsmitglied Udo Karnath. Aus versicherungsrechtlichen Gründen sei nur ein Zugang erlaubt. Außerdem investiere die Stadt doch in die Anlage: 150 000 Euro werden jetzt für die maroden Stehränge ausgegeben, und die Tribüne werde auch repariert.