Zwölf Osterfeuer dürfen im Stadtgebiet entzündet werden

Ennepetal..  Nachdem die Anmeldefrist abgelaufen ist, hat der Fachbereich Bürgerdienste und Stadtentwicklung zwölf öffentliche Osterfeuer in Ennepetal zugelassen. Jedermann ist eingeladen, an diesen Brauchtumsfeuern teilzunehmen. Folgende Veranstaltungen können am Samstag, 4. April, stattfinden:

TuS Haspetal: Kleinspielfeld (Sportlerheim) Hagener Straße 181,

Voerder Schützenverein: Wiese Vereinsheim, Helkenberger Weg 10,

Förderverein zur Erhaltung der Kreuzkirche Oberbauer: Breckerfelder Straße 141,

Freizeitreiter Königsfeld: Wiese Holte 173,

Kleingartenverein Homberge: Rüggeberger Straße 99, Parkplatz,

Förderverein Kindergarten Rüggeberg: Wiese Landwirt Morhenne, Schnabeler Weg (Nähe Haus Nr. 27),

Skigemeinschaft Ennepetal: Örtchen (Andy Hütte),

Ortgemeinschaft Schultenhof/Hillringhausen: Schultenhof 119, Parkplatz,

Zucht-, Reit- und Fahrverein Brunnenhof: Wiese am Reitverein, Strückerberger Straße 37 d,

Nachbarschaft Finkenberg: Wiese Finkenberg 4,

Pinscher und Schnauzer Klub Wuppertal: Parkplatz Hundeplatz, neben Rüggeberger Straße 162,

Reitverein Bergisch Land: Welschenholt 169.

Wie bereits mehrfach berichtet, sind seit dem Jahr 2014 in Ennepetal nur noch öffentliche Brauchtumsfeuer erlaubt, die für jeden Bürger frei zugänglich sind. Diese öffentlichen Feuer dürfen nur von Vereinen und Organisationen durchgeführt werden, nicht von Privatpersonen. Osterfeuer, die nicht in der Liste aufgeführt sind, entsprechen nicht den Voraussetzungen und sind somit nicht zugelassen. Mitarbeiter der Stadt Ennepetal werden, wie in den Vorjahren auch, Kontrollen durchführen.

Die Verwaltung erläutert den Hintergrund des Verfahrens: Demnach seien bei Messungen im Jahr 2011 zahlreiche Überschreitungen der Feinstaubgrenzwerte aufgrund von Osterfeuern verzeichnet worden. Laborexperimente, eine hohe Zahl an Studien und Untersuchungen an staubbelasteten Arbeitsplätzen belegten eindeutig die gesundheitsschädliche Wirkung von Feinstaub. Neuere bevölkerungsbezogene Studien wiesen darüber hinaus nach, dass diese Effekte bereits bei umweltüblichen Staubkonzentrationen auftreten können.