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Kinderschutzbund-Flohmarkt

Zimmer aufräumen kann sich lohnen

08.02.2016 | 21:30 Uhr
Zimmer aufräumen kann sich lohnen
Ein großes Angebot präsentierten die jungen Flohmarkthändler im Saal des Hauses Ennepetal.Foto: Angelika Trapp

Ennepetal. „Den möchte ich“, wies Noemi (5) auf das riesengroße Maskottchen „Bärti“. Die Mama: „Der Bär passt doch nicht ins Kinderzimmer.“ Noemi: „Dann darf er eben nur sitzen.“ Doch „Bärti“ war unverkäuflich. Aber all die vielen anderen gut erhaltenen Dinge konnten günstig erworben werden. Unter dem Motto „Kinder räumt die Zimmer auf!“, hatte der Kinderschutzbund um das Vorstandsteam Petra Backhoff, Sabine Spruth und Birgit Asmuth zu einem großen Indoor-Flohmarkt im Saal des Hauses Ennepetal eingeladen.

Das Angebot richtete sich an Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 14 Jahren, die auch selbst die Stände bzw. Wolldecken besetzten. Da konnte nicht mehr benötigtes Spielzeug in bares Geld verwandelt werden. Pro Decke wurden zwei Euro Pfand erhoben, die die jungen Trödler am Schluss wieder zurück bekamen. Das, was die Mädchen und Jungen umsetzten, war für die Spardose bestimmt.

„Schon wieder drei Euro!“, rief Wassermaus-Grundschülerin Nele (11), die unter anderem Motorradbücher anbot und das Geld sparen möchte. Der 13-jährige Reichenbach-Schüler Jay lockte mit einer Herrenarmbanduhr und etlichen Star-Wars-Dingen. Puppenwagen, einen aufblasbaren Esel und Märchenbücher hatten Isabel (8) und Miguel (5) im Angebot. Finja (8) hatte 20 Paar Schuhe ausgebreitet, darunter Gummistiefel. Carlotta (5) und Luisa (6) ergatterten ein rosa Barbie-Auto, das Anna (10) aus Gevelsberg nicht mehr gebrauchen konnte.

Brigitte Schäfer, Ennepetaler Künstlerin, hat zwar noch keine Enkelkinder, sie kaufte aber auf Vorrat bei Marika (8). „Vor allen Dingen Holzspielzeug mag ich. Das fühlt sich einfach besser an als Plastik.“ „Ich freue mich, dass ich hier Frau Schäfer wiedersehe, ich kenne sie noch als Leiterin des Kindergartens „Lokomotive“, sagte Marikas Mutter Monika Gäb.

In der Cafeteria gibt es Waffeln

Schon vor der angesetzten Öffnungszeit – 11 Uhr – standen am Sonntag Trödelfreudige vor den Türen. Interessiert begutachteten nicht nur Kinder das riesige Angebot an Spielsachen und Bekleidung. Roboter, Gesellschaftsspiele, Schlafsack, Kindertelefon, Kuscheltiere, Roller, Globus, Playmobil und Dino Saurier, Monster High-Puppen mit Zubehör oder Ritterburg: Jeder konnte irgendetwas gebrauchen. Die Kinder und Jugendlichen hatten großen Spaß auf dem Flohmarkt.

Die anwesenden Eltern überließen es dem Nachwuchs weitgehend, zu verhandeln. Wer zwischendurch Hunger bekam, konnte sich an Waffeln, vom Kinderschutzbund-Team gebacken, stärken und sich so in der eingerichteten Cafeteria ein Verschnauf-päuschen gönnen.

Angelika Trapp

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2016-02-08 21:30
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