Wohnen für alle Geldbeutel

Von links: Aufsichtsrat Jürgen Hirsch, Vorstand Oliver Teske, Aufsichtsrat Reinhard Korntheuer, Vorstand Henning Pohl, Aufsichtsratsvorsitzender Volker Rauleff, Vorstand Achim Spannagel und die Aufsichtsräte Ralf Sondermann, Thomas Eckhardt und Ingold Kranz. Verhindert waren die Aufsichtsräte Rainer Peuser, Jörgen Steinbrink und Jürgen Battenfeld.
Von links: Aufsichtsrat Jürgen Hirsch, Vorstand Oliver Teske, Aufsichtsrat Reinhard Korntheuer, Vorstand Henning Pohl, Aufsichtsratsvorsitzender Volker Rauleff, Vorstand Achim Spannagel und die Aufsichtsräte Ralf Sondermann, Thomas Eckhardt und Ingold Kranz. Verhindert waren die Aufsichtsräte Rainer Peuser, Jörgen Steinbrink und Jürgen Battenfeld.
Foto: WP

Ennepetal..  Von einfach bis Luxus, die Baugenossenschaft „Die Voerder“, die nach eigenen Angaben der größte Wohnungsanbieter in Voerde (mit Altenvoerde und Hasperbach) ist und insgesamt 1400 Wohnungen und 500 Garagen und Stellplätze bewirtschaftet, will allen Geldbeuteln und Ansprüchen gerecht werden. Das alles soll wie bisher im besten Genossenschaftssinne bewerkstelligt werden. In der Mitgliederversammlung im „Voerder Eck“ erhielten Aufsichtsrat und Vorstand ein einstimmiges Votum für ihren Kurs.

Vier Prozent Dividende

Dass bei den „Voerdern“ alles in Ordnung ist, hatten die Prüfer vom Verband für Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bestätigt, und auch der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses des Aufsichtsrats, Ralf Sondermann, machte in seinem Bericht keine Beanstandungen. Der Ausschuss hatte die Abrechnungen von Bauvorhaben und Modernisierungen unter die Lupe genommen.

Im Jahresdurchschnitt habe die Genossenschaft rund 2000 Mitglieder, sagte Geschäftsführer Achim Spannagel. „Wir planen keine Verkäufe. Wir werden uns nicht von Gebäuden trennen“, hörten die Mitglieder. Gerne hörten die Versammelten auch, dass alle, die das Geschäftsguthaben in voller Höhe eingezahlt haben, eine Dividende von vier Prozent erhalten. Insgesamt werden so 60 456 Euro ausgeschüttet. Der restliche Bilanzgewinn aus dem Jahre 2014 in Höhe von 305 801, 84 Euro soll auf neue Rechnung für das Geschäftsjahr 2015 vorgetragen werden.

Die Genossenschaft investierte im vergangenen Jahr für 3 885 359, 08 Euro. Das sind 6,28 Prozent weniger als im Vorjahr.. Achim Spannagel: „Wir sind ein gesundes Unternehmen. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind stabil.“

Er machte auch deutlich, dass die Genossenschaft ein guter Auftraggeber für viele heimische Handwerksbetriebe sei.

Solidarprinzip pflegen

Henning Pohl, ebenfalls Geschäftsführer, hatte zu Beginn deutlich gemacht, dass das Solidarprinzip gepflegt werde. „Bei uns gibt es zum Beispiel keine Eigenbedarfsregelung. Die Mitglieder unserer Genossenschaft sind die Eigentümer, wenn sie wollen, ein Leben lang.“ Die Wohnungsvermietung geschehe immer mehr über das Internet. Die Genossenschaft biete auch allen Mietern einen Basis-Internetanschluss an – kostenlos, so Pohl.

Die turnusmäßig ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieder Reinhard Korntheuer sowie Jörgen Steinbrink und Jürgen Battenfeld (beide SPD-Ratsmitglieder) wurden einstimmig wiedergewählt.

Volker Rauleff, der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, der als Aufsichtsratvorsitzender die Versammlung leitete, sagte: „Unsere Genossenschaft setzt im heimischen Raum Leuchttürme, in dem wir auch im sozialen Bereich tätig sind und für altersgerechte Wohnungen sorgen.“ Schon in seinem Aufsichtsratsbericht hatte Rauleff von einer guten Zukunft gesprochen. „Wir fördern das heimische Handwerk und setzen uns gegen den Klimawandel ein.“ Rauleff würdigte auch die Arbeit der Beschäftigten: „Stehen Reparaturen an, sind sie schnell zur Stelle!“