Wiggenhagen fordert Entschuldigung

Nachdem FWE-Fraktionschef Rolf Hüttebräuker in der Hauptausschusssitzung Manipulationsvorwürfe gegen die Stadtverwaltung erhoben hat, fordert Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen nun eine Entschuldigung.

Nachdem der Bürgermeister seine Forderung abgelehnt hatte, ein zusätzliches Rechtsgutachten einzuholen, erklärte Hüttebräuker: „Ein juristisches Gutachten wollen sie nicht. Also wird manipuliert!“

Wiggenhagen verwahrte sich bereits im Ausschuss gegen die Unterstellung: „Das ist völliger Blödsinn.“ Gestern nun forderte er Hüttebräuker in einem Schreiben auf, sich für die Behauptung zu entschuldigen. Er habe eine rechtliche Würdigung des Vorfalls vornehmen lassen, so Wiggenhagen, die zu dem Ergebnis kommt, dass ein objektiver Vorwurf vorliegt, der juristische Schritte zulässt. „Ihre Behauptung ist rechtswidrig. Sie stellt eine unwahre Tatsachenbehauptung dar“, so Wiggenhagen an Hüttebräuker. Durch die Behauptung könne das Vertrauen in die Arbeit der Verwaltung und deren Funktionsfähigkeit gefährdet werden.

Zudem sei die Aussage rufschädigend. Wiggenhagen fordert Hüttebräuker auf, sich „zur Vermeidung gerichtlicher Schritte“ in der heutigen Ratssitzung „öffentlich für die Aussage zu entschuldigen und diese – ohne wenn und aber – richtig zu stellen“.