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Wenn Eltern es nicht bezahlen können

06.06.2008 | 19:26 Uhr

Ennepetal. Bis zu 150 Euro kostet ein vernünftiger Tornister. Da diese Summe Hartz IV-Empfänger kaum aufzubringen vermögen, war der Kinderschutzbund wieder einmal erfolgreich tätig, um finanzschwachen Familien einen Ranzenkauf zu ermöglichen.

Schicke Tornister übergaben Petra Backkoff (v. li.) Bernhard Büschleb, Andrea Ramacherund Sabine Spruth. (WR-Bild: Trapp)

Einer, der sofort dabei war, helfend einzuspringen, ist Bernhard Büschleb aus Gevelsberg. Er schlug für jene Menschen dem Kinderschutzbund einen Sonderpreis von 50 Euro vor. Die angesprochenen Familien können sich freuen: Der Kinderschutzbund und die Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld sprangen zusätzlich in die Bresche, so dass die Tornister nun für 25 Euro pro Stück an finanzschwache Familien im Bärti-Kinderladen übergeben werden konnten.

Zuvor hatten Kinderschutzbund-Vorsitzende Petra Backhoff und deren Stellvertreterin Sabine Spruth ganze Arbeitet geleistet. Sie sprachen die JOB-Agentur an, die gezielt Hartz IV-betroffene Familien anschrieb. Von 60 versandten Schreiben kamen 16 Rückmeldungen. Jenen Familien wurde nun ein Tornister für 25 Euro ausgehändigt. Dabei konnten die Kinder ihren Wunsch-Tornister wählen. Bernhard Büschleb hatte 36 Ranzen zur Auswahl im Gepäck, und da waren wirklich die tollsten Modelle darunter.

Anlässlich der ersten Ennepetaler Ranzenparty im Februar habe sich herauskristallisiert, dass etliche Familien sich keinen solch kostspieligen Schulranzen für ihre Kinder leisten können. "Wir fanden es traurig, dass Ranzen von Geschwisterkindern oftmals `aufgetragen' werden müssen", bemerkte Petra Backhoff.

So freute sie sich und natürlich Sabine Spruth, Bernhard Büschleb und Andrea Ramacher von der JOB-Agentur, die in Vertretung von Anke Velten-Franke zum Bärti-Laden gekommen war, auf die strahlenden Gesichter der künftigen kleinen Schulanfänger. Erstmals hat es die Kooperation Kinderschutzbund / JOB-Agentur gegeben.

Von Angelika Trapp

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Kommentare
09.06.2008
16:19
Wenn Eltern es nicht bezahlen können
von phantom | #1

Eine gute Idee ,sollte Schule machen.Nur eins möchte
ich mal Anmerken ,viele Beschäftigte liegen mit Ihren
Einkommen ,knapp über den Hartz 4 Sätzen und haben keine Vergünstigungen .

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