Wechsel an der Vereinsspitze der VBG

Ennepetal..  Was er vor zwei Jahren angekündigt hatte, wurde jetzt offiziell: „Meine Vorstandstätigkeit in der VBG endet heute“, sagte Christian Zink, seit 13 Jahren Vorsitzender der Versorgungsberechtigten-Gemeinschaft Ennepetal-Voerde-Altenvoerde, anlässlich der Jahreshauptversammlung in der „Rosine“. Zum neuen Vorsitzenden bestimmten die Mitglieder einstimmig Friedrich-Wilhelm Thun.

Als Vorsitzender stehe er nicht mehr zur Verfügung, da er politisch stark engagiert sei und Politik und ehrenamtliche Vorstandsarbeit in Vereinen einen Interessenskonflikt bedeuten würden, erklärte Christian Zink. Das heiße aber nicht, dass er von der „Bildfläche“ verschwinde. „Ich werde der VBG als Mitglied erhalten bleiben. Hier habe ich viel Zuverlässigkeit erfahren, mit tollen Menschen zusammen arbeiten dürfen. Dafür möchte ich mich bedanken.“

VBG-Wappenrolle und Zinnteller

Zink hob in seiner Begrüßungsrede den Sozialgedanken der VBG hervor: „Das Leben der Menschen ein wenig menschlicher zu machen, zu Hause, im Verband, bei denen, die uns anvertraut sind, damit die Welt nicht erfriert, damit sie menschlich bleibt und menschlicher wird. Unsere Stadt, unser Land muss sozialer werden. Aber: Unsere Stadt Ennepetal ist auf einem guten Weg – siehe Generations-Sozialausschuss, Runder Tisch Senioren, Behinderten- und Integrationsbeirat, Bürgerbüro Milspe.“ Es werde eine Menge gemacht und das sei wichtig. „Aber auch Verbände wie die VBG sind wichtig.“

Nach dem Jahresbericht des 1. Geschäftsführers Aloysius Koster und dem Kassenbericht von Roswita Söhnchen, den Kassenprüfer Manfred Cramer mit der Bemerkung „hervorragende Kassenführung“ bestätigte, standen die zahlreichen Ehrungen an. Neben den Jubilaren wurde Ursula Wappler mit dem Vorstands-Zinnteller für sechs Jahre Vorstandsarbeit bedacht. Mit der Vorstands-Ehrenurkunde für 20 Jahre Vorstandsarbeit wurde Friedrich-Wilhelm Thun geehrt. Die VBG-Wappenrolle für besondere Verdienste erhielten Ingrid Gockel, Volker Hurschmann, Peter Fürstenow, Manfred Perling und Elke Schlüppmann.

Aloysius Koster nun Ehrenmitglied

Eine besondere Ehre wurde dem langjährigen 1. Geschäftsführer Aloysius Koster zuteil: Er wurde zum Ehrenmitglied auf Lebenszeit ernannt, erhielt die Ehrenurkunde – „in Würdigung seiner hervorragenden Verdienste und des allzeit opferbereiten, ehrenamtlichen Einsatzes für die Belange der VBG“. Der scheidende Vorsitzende Christian Zink erhielt als Dank für sein jahrelanges Engagement die Ehrenurkunde und einen Frühstückskorb. „Du hast dich unermüdlich für die Ziele der VBG eingesetzt, die Belange der Mitglieder lagen dir stets am Herzen“, würdigte Friedrich-Wilhelm Thun die 13-jährige erfolgreiche Arbeit von Christian Zink.

Nach seiner einstimmigen Wahl zum 1. Vorsitzenden erklärte Friedrich-Wilhelm Thun: „Danke für das große Vertrauen, ich werde alles tun, damit unsere VBG blüht und gedeiht“, so Thun. Zu seinem Stellvertreter wurde Volker Hurschmann gewählt. Der weitere Vorstand: Geschäftsführer: Aloysius Koster; Kassiererin: Roswita Söhnchen; Pressewart: Peter Fürstenow; 1. Beisitzer: Dieter Franz, 3. Beisitzerin: Ingrid Gockel, 5. Beisitzerin: Renate Hopp. Neue Kassenprüferin neben Hanne Blass-Thun ist Heidi Cramer.

Neben zahlreichen Veranstaltungen, die im laufenden Jahr anstehen, war die geplante 60-Jahr-Feier der VBG am 6. Mai in der „Rosine“ großes Gesprächsthema. Anlässlich des runden Geburtstages wird es unter anderem einen ökumenischen Gottesdienst geben und der Shanty-Chor wird auftreten. „Es wird gebührend gefeiert mit hochkarätigen Ehrengästen“, versprach Friedrich-Wilhelm Thun in seinen traditionellen Schlussworten. Mehr wurde an diesem Tag noch nicht zu dem anstehenden Fest verraten.