Wanderer von Feuerwehr aus Steilhang befreit

Foto: WP Michael Kleinrensing

Ennepetal..  Zu einem spektakulären Einsatz wurde die Feuerwehr am Osterwochenende zum Hohenstein an der L699 gerufen. Ein Wanderer war an Karfreitag in eine Notlage geraten und musste befreit werden.

Der Mann hatte den Weg verlassen und war in den Steilhang gestiegen. Ungefähr 60 Meter über dem Grund verließen ihn jedoch die Kräfte und ebenso der Mut. Es ging für ihn weder vor noch zurück, heißt es in dem Bericht der Feuerwehr. Der Notruf ist um 16.30 Uhr eingegangen.

Nachdem sein Standort klar war, seilte sich eine von oben gesicherte Einsatzkraft 30 Meter zu dem Wanderer ab, ebenso stieg eine Einsatzkraft gesichert quer 50 Meter in den Steilhang zu der Person ein. Bei der Feuerwehr gibt es für solche Einsätze extra ausgebildete Rettungskräfte. Solche Einsätze sind allerdings selten.

Da der Wanderer unverletzt war, konnte er mit Gurten und Helm gesichert und geschützt entlang eines mit Seilen gebauten Behelfsgeländer zum Wanderweg zurück geführt werden. Den Abstieg konnte der Mann selbstständig über die Wege nach unten antreten. Der Wanderer inklusive seiner Begleitung wurde von den 20 Einsatzkräften der Hauptwache, des Löschzuges Milspe-Altenvoerde und des Rettungswagens aus Gevelsberg vor Ort mit den besten Wünschen für ein geruhsames Osterfest verabschiedet. Der Einsatz endete um 18 Uhr.

Wanderweg freigesägt

Bereits am Vormittag sorgte die Ennepetaler Feuerwehr für freie Bahn für Wanderer. Ein Baum musste auf dem unteren Hauptweg der Klutert entfernt werden. Er war in Richtung der Bahntrasse über den Wanderweg gefallen.

Sechs Einsatzkräfte der Ennepetaler Wehr schnitten den Weg mit einer Motorsäge frei. Für die darunter befindliche Bahntrasse bestand nach Aussagen der Feuerwehr keine Gefahr.