Voller Saal beim "Tag der Heimat"
22.09.2008 | 18:00 Uhr 2008-09-22T18:00:20+0200Ennepetal. (ds) "Erinnern und Vergessen" - unter diesem Motto fand in diesem Jahr der "Tag der Heimat" im Haus Ennepetal statt. ...
... Gemeinsam luden der Heimatbund Ennepetal und der Bund der Vertriebenen zur beliebten Veranstaltung und konnten sich auch in diesem Jahr wieder über einen voll besetzten Saal freuen.
Unter den vielen Gästen befanden sich auch Bürgermeister Michael Eckhardt und Ehefrau Edda, die stellvertretende Bürgermeisterin Anita Schöneberg und Ehemann Jürgen sowie Vertreter befreundeter Landsmannschaften und der Kreisvorsitzende Friedrich Olschewski. Gerhard Sadlowski, erster Vorsitzender des BDV Ennepetal, freute sich über die große Gästeschar. "Wir hatten fast schon ein wenig Angst, dass keiner kommt - wo doch so viel los ist. Umso mehr freue ich mich, euch alle hier zu sehen", so Gerhard Sadlowski bei seiner Begrüßung.
Erinnern und Vergessen seien auch 63 nach der Vertreibung noch ein wichtiges Thema. "Heimat weiß man immer erst dann zu schätzen, wenn man sie verloren hat", mahnte Gerhard Sadlowski. Stephan Langhard, Geschäftsführer des Heimatbundes, wies ebenfalls auf die Wichtigkeit des Erinnerns hin: "Nur, wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten."
Nach den ersten Reden wartete ein abwechslungsreiches Programm auf die Besucher. Für Musik sorgten die Sängerfreunde der Feuerwehr Oberbauer, bei denen sich auch das Stadtoberhaupt stimmgewaltig zeigte und das Siebenbürger Duo. Gedichte und andere Vorträge gab es von den Landsmannschaften Ostpreußen, Pommern, Schlesien und Siebenbürgen. Plattdeutsche Geschichten präsentierte der Heimatverein Rüggeberg. Beteiligt waren ebenso die Heimatvereine Milspe und Voerde.
Beendet wurde der Tag der Heimat mit dem gemeinsamen Singen des "Westfalenliedes". Anschließend durfte noch zur Musik des Siebenbürger Duos getanzt werden.
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