Voerder schickt Jamaikas Kinder in den Unterricht

Friseur Axel Meier aus Voerde hilft bei einem Schulprojekt in Jamaika. Hier bei einem Besuch im Jahr 2010.
Friseur Axel Meier aus Voerde hilft bei einem Schulprojekt in Jamaika. Hier bei einem Besuch im Jahr 2010.
Foto: Volker Speckenwirth (WR)

Ennepetal..  Axel Meier, der Friseurmeister aus Voerde, ist im Osten der Antillen-Insel Jamaika bestens bekannt. Im Herbst des vergangenen Jahres berichtete eine Rundfunkstation ausführlich über den Einsatz des Mannes aus Ennepetal für Kinder und Schulen im wunderschönen, aber ärmlichen Land. Jetzt beschäftigte sich die Zeitung „Jamaica Observer“ mit Axel Meier, der wieder einmal seinen Schützlingen auf Jamaika einen Besuch abstattete.

Einer der Gründe: In Long Bay wurde von Eltern an einer Grundschule ein aus Beton bestehender Klassenraum, in dem die Kinder den Umgang mit Computern lernen sollen, um für die Zukunft gerüstet zu sein, gebaut. Axel Meiers in Ennepetal beheimateter Verein „Jamaica-Godfather e. V.“ machte es finanziell möglich – aus Überschussmitteln. Dass die Computer laufen, dafür sorgt die Grundschule Haßlinghausen mit Spenden.

Schulstipendien verbessern Leben

Wie es im Artikel heißt, gibt es derzeit im Ennepetaler Verein 60 Förderer, von denen einige sich für bis zu fünf Kinder verantwortlich fühlen und etwa 30 Euro im Monat spenden.

In dem Bericht des „Jamaica Observer“ unter dem Titel „Tourist kommt für mehr als Sonne, Sand und Meer“ heißt es: „Der Deutsche Axel Meier wurde von den Bewohnern von Long Bay adoptiert als einer von ihnen. Der Inselbesucher arbeitet daran, das Leben der Einheimischen zu verbessern, indem er Stipendien an kleine Kinder und Grundschüler (geht dort bis zum 6. Schuljahr – die Red.) vergibt.“ Acht Schulen werden mittlerweile vom Verein „Jamaika Godfather“ betreut. Da geht es auch um Schul- und Essensgeld.

Vor mehr als zehn Jahren kam es zur Gründung des Vereins. Axel Meier wurde bei einer Reise nach Jamaika von einer in einer Wellblechhütten-Siedlung lebenden Familie herzlich aufgenommen. Es entstand eine Freundschaft. Meier erlebte den täglichen Existenzkampf der Bauern und Fischer und die Not der Kinder. So gründete er schließlich den Verein.

INFO:

Der Verein ist an der Lindenstraße 12 ansässig: 02333/2674 (Axel Meier). Nähere Informationen gibt es auch auf der Homepage: www.jamaika-godfather.org