Verdacht auf Brandstiftung

Gevelsberg..  Nach dem Großbrand am Mittwochabend im Stefansbachtal in Gevelsberg hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Man gehe dem Verdacht der Brandstiftung nach, erklärte Polizeisprecherin Birte Boenisch auf Anfrage dieser Zeitung. Die Experten seien damit beschäftigt, in der Brandruine nach verwertbaren Spuren zu suchen. Es werde voraussichtlich einige Tage dauern, bis Ergebnisse vorliegen.

Gegen 17.54 Uhr am Mittwoch bemerkte ein Zeuge, dass eine Scheune und Stallungen im Bereich der Stefanstraße brannten. Trotz des sofortigen Einsatzes der Feuerwehr brannten die Gebäude bis auf die Grundmauern nieder. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, weil die Stallungen so zwischen Wald und Wiesen lagen, dass die Feuerwehr diese nicht direkt anfahren konnte. Außerdem befindet sich kein Hydrant in der Nähe.

Nach Angaben des Eigentümers sei ein Schaden in Höhe von etwa 70 000 Euro entstanden, so die Polizei. Der Eigentümer war vor Ort von Brandstiftung ausgegangen und verwies auch auf frühere Ereignisse. Die Rinder, die sich in den Stallungen befanden, konnten sich retten und blieben unverletzt.