Vatertagstouren haben ein neues Ziel

Ein neues Ziel für hoffentlich viele Vaterschaftstouren an Himmelfahrt: der 1. Schwelmer Bürgerbrunch am 14. Mai am Haus Martfeld. Christian und Petra Kramer, GSWS-Chefin Christine Beyer und Bürgermeister Jochen Stobbe (von links) rühren für das neue Event schon einmal kräftig die Werbetrommel.
Ein neues Ziel für hoffentlich viele Vaterschaftstouren an Himmelfahrt: der 1. Schwelmer Bürgerbrunch am 14. Mai am Haus Martfeld. Christian und Petra Kramer, GSWS-Chefin Christine Beyer und Bürgermeister Jochen Stobbe (von links) rühren für das neue Event schon einmal kräftig die Werbetrommel.
Foto: WP

Schwelm..  Kaiserwetter Donnerstagmittag beim Pressetermin am Haus Martfeld: Kaiserwetter mit strahlendem Sonnenschein, blauen Himmel und mit frühlingshaften Temperaturen wünschen sich auch die Organisatoren des „1. Schwelmer Bürgerbrunch“. Der findet erstmals statt an Himmelfahrt, 14. April, von 11 bis 14 Uhr im Innenhof von Schloss Martfeld und wird von der Gesellschaft für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung Schwelm (GSWS) ausgerichtet.

Dirk Henning hatte die Idee

Die Veranstaltung geht zurück auf eine Idee des Schwelmer Unternehmers und Aufsichtsratsmitglieds der GSWS, Dirk Henning. In der Stadt Haltern am See lockt das Modell des Bürgerbrunch jährlich Hunderte von Bürger an. In Schwelm sollen Bürger, Vereine und Unternehmer angesprochen werden.

Sie können zu dieser besonderen Vatertagsveranstaltung einen Tisch für bis zu acht Personen zum Preis von 40 Euro buchen und gemeinsam mit ihren Mitarbeitern, ihrer Familie und/oder Freunden einen schönen Vormittag mit Schlossambiente erleben. Einzelpersonen finden dabei Anschluss für nur 5 Euro. Mit dem Geld sichern sich die Erwerber einen Sitzplatz zwischen 11 und 14 Uhr. Die lukullischen Genüsse können die Bruncher gern selbst mitbringen oder für wenig Geld vor Ort Speisen und Getränke erwerben. Wer keine Lust auf langwierige Vorbereitungen hat, muss nicht verzagen, denn ein eigens mit dem Restaurant Schloss Martfeld entwickelter Frühstückskorb (ab 8,90 Euro) sowie eine Kaffee-Flat (maximal sechs Liter zum Preis von 15 Euro, eine Thermoskanne sollte mitgebracht werden) sorgen für kultivierte kulinarische Genüsse.

Auch im Restaurant selbst kann zum Preis von 14,90 Euro gefrühstückt werden. Wer die Angebote des Restaurants Schloss Martfeld nutzen möchte, sollte bis eine Woche vor Beginn des Bürgerbrunches vorbestellen: Telefon 02336/4731 31).

Bürgermeister Jochen Stobbe hat sich bereits zwei Tische gesichert. „Es ist doch eine tolle Sache, mit der Familie, Freunden und Bekannten einen schönen Vormittag am Schloss zu verbringen“, wirbt das Stadtoberhaupt für die Bürgerbrunch-Idee. Besonders freut er sich auf ein Wiedersehen mit einem griechischen Freund, der extra nach Schwelm anreisen wird.

Stilvoll begleitet wird die elegante Veranstaltung von Live-Musik der Gesangskünstlerin Tanja Kallen aus Bergisch-Gladbach, die schon zum Weihnachtsmarkt das Publikum begeisterte.

Darüber hinaus bietet die GSWS bei der Veranstaltung auch die beliebten Schwelm-Produkte zum Verkauf an: Thermobecher, Taschen, Regenschirme, Aufkleber, Postkarten, sowie das Sammelobjekt „Schwelmer Bilderbogen“ 2014 und 2015. Ganz neu im Programm ist das aus natürlichen Rohstoffen hergestellte Schwelmer Schlüsselband aus Filz. „Wir wollen Fairtrade-Town werden“, lässt sich Bürgermeister Stobbe ein wenig in seine Karten blicken.

Schwelm will Fairtrade-Town werden

Für den Titel Fairtrade-Town muss eine Kommune nachweislich fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für den Fairen Handel in allen Ebenen einer Kommune widerspiegeln. Es muss ein Ratsbeschluss darüber gefasst werden; eine Steuerungsgruppe wacht über die Einhaltung der Kriterien; der Einzelhandel und die Gastronomie muss eingebunden werden; Produkte aus Fairem Handel werden in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen verwendet; die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur Fairtrade-Town. Erfüllt eine Kommune die fünf Kriterien, kann sie sich bei Fairtrade Deutschland um die Auszeichnung als „Fairtrade-Town“ bewerben.