Und dann kam das Bowling...

Joggen, Fahrradfahren und Fitnessstudio sind nichts für mich. Wenn ich Sport mache, brauche ich einen Ball – und den Wettkampf. Ich bin kein schlechter Verlierer, aber ich gewinne schon ganz gern. Da kam das Turnier, das eine Freundin für unseren „Kegelclub ohne Kegeln“ organisierte, ganz recht.

Im Dreikampf – Tischtennis und Badminton jeder gegen jeden und anschließend Bowling – testeten wir, wer aus unserer Sieben-Frauen-Männer-Gruppe das beste Ballgefühl hat. Damit sich niemand einen unlauteren Trainingsvorsprung verschaffen kann, erfuhren wir erst am Turniertag, was ansteht und wie das ausgeklügelte Punktesystem am Ende über den Rang im Gesamtklassement entscheidet.

Tischtennis bedeutete da: Alle gleich schlecht. Der Rundlauf auf dem Schulhof liegt mehr als 20 Jahre zurück, aber ich war mit meiner Bilanz zufrieden. Beim Badminton half mir deutlich, dass ich die ernst zu nehmende Federball-Variante, mal halbwegs ernst zu nehmend betrieben habe. Dann das Bowling...

Nur die guten Ergebnisse zuvor verhinderten, dass ich zum BVB unserer Tabelle wurde. Am Ende stand der zweite Platz zu Buche. Aber: Wenn ich noch einmal nachzähle – und das geht flott – wie viele Pins ich beim Bowling umgerollt habe, kann ich nur hoffen, dass wir niemals zum echten Kegelclub werden.