Umweltclown klärt über Müll auf

Ennepetal..  Die Umweltclownin Ines faszinierte die Kinder der AWO-Kita Fettweide, aber auch das Team um Leiterin Kerstin Hasenclever. Ines brachte viel Spaß mit Liedern und kleinen lustigen Umwelt-Aktionen. Vor allen Dingen aber brachte Ines Hansen, eine Pädagogin aus Dinslaken, den Mädchen und Jungen viel Wissenswertes bezüglich Umweltschutz nahe, wobei stets das Spielerische im Vordergrund stand.

Wie man Abfall bewusst vermeidet und welche Abfälle die Umwelt am wenigstens belasten, wurde erläutert. Und so wird mit Sicherheit Phil, der grinsend bekannte, seine Papierabfälle im Kinderzimmer bisher hinter dem Schrank entsorgt zu haben, diese nun in die Papiertonne werfen.

Was gehört zum Sondermüll?

Livia und Lara dagegen betonen, Papierschnipsel immer in den Papierkorb zu werfen. „Heute ist mein Glückstag!“, rief Elenia, „die Clownin ist so lustig.“ Diese verpasste zunächst den Kindern einen goldenen Farbtupfer auf der Nase. Sie selbst solle sich aber eine rote Nase anmalen, baten die Kinder. Dann durften die jungen Leute zuschauen, wie Ines sich schminkt, so dass aus ihr eine Clownin wurde. Einziger Unterschied zum Zirkusclown: „Ich male mir den Mund grün an, wenn ich als Umweltclownin unterwegs bin.“

„Kleiner Müllclown, halt die Umwelt sauber“ wurde zur Einstimmung auf einen lehrreichen Vormittag gesungen. „Das war ein Volltreffer“, lobte Ines, die sechs Umweltfrösche mitgebracht hatte, die bei richtiger Beantwortung von Umweltfragen in einem Koffer verschwanden. Spaß bereitete den Kindern auch, Mülltürme zu bauen und dabei zu schauen, wie der Müll zu trennen ist, was beispielsweise im Sondermüll landen muss. „Was ist umweltfreundlicher? Euer Brot in Plastikfolie zu wickeln oder eine Butterbrotdose zu verwenden?“ „Butterbrotdose! Die kann man waschen“, antwortete ein Jung-Bürger.

„Wisst ihr, was die Umwelt schmutzig macht?“, fragte Ines. „Zigaretten auf dem Boden“, „Bananenschalen auf dem Weg“, „Plastikbecher auf der Straße“, so die Antworten.

Die Kinder wussten am Schluss des lehrreich-unterhaltsamen Vormittages, dass man die Späne, die beim Bleistiftspitzen anfallen, auf dem Kompost entsorgen kann. „Dann werden sie zu Erde.“ Ein Bleistift sei also der deutlich umweltfreundlichste Stift.

Die Stadtbetriebe Ennepetal haben ihre Abfallberatung im Jahr 2014 um das Projekt Umweltclown für Kindergärten erweitert. Nach dem tollen Erfolg im letzten Jahr freue man sich, dieses Projekt nun in sechs Kindertageseinrichtungen fortsetzen zu können, so Svenja Wollner-Rügger von den Stadtbetrieben, die das Ganze organisiert hatte. „Wir erhoffen uns von diesem Projekt, ein besonderes Umweltbewusstsein bei den kleinsten Bürgern implementieren zu können. Und: Dass das Erlernte, der richtige Umgang mit Abfällen, mit in die Familien getragen wird.“

Ines wird noch weitere fünf Kindertageseinrichtungen in Ennepetal besuchen. Auch hat sie versprochen, im nächsten Jahr wiederzukommen.

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