Über Fracking und seine Konsequenzen für den Ennepe-Ruhr-Kreis

Ennepetal..  Einen Informations- und Diskussionsabend zum Thema „Fracking“ veranstaltet der Kreisverband Ennepe-Ruhr und der Ortsverband Ennepetal der Partei Die Linke am kommenden Freitag, 19. Juni.

Unter der Überschrift „Kein Fracking in Ennepetal und anderswo!“ wird Oliver Kalusch, Diplom-Physiker und Vorstandsmitglied des Bundesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz, ab 18.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus im Haus Ennepetal, Gasstraße 10, über die Technik, die unter anderem zur Erdgasgewinnung eingesetzt wird, informieren. Es moderiert Peter Helbig vom Linke-Ortsverband Ennepetal.

Momentan werde im Bundestag der Gesetzentwurf zum Fracking beraten, so Die Linke. Entgegen der Ankündigungen werde Fracking damit nicht verboten. Auf über 60 Prozent des Gebiets der Bundesrepu­blik könnte der Einsatz des Verfahrens demnach erlaubt werden, meint Die Linke.

Aktueller Stand der Gesetzgebung

In der Veranstaltung soll erläutert werden, was Fracking ist und wie es funktioniert, sowie über die Gefahren für das Grundwasser, den aktuellen Stand der Gesetzgebung sowie die Möglichkeiten für Bürger, sich gegen Fracking zu wehren, besprochen werden.

Der Eintritt zu dem Diskussionsabend ist frei. Für Getränke wird gesorgt.