Über Berg und Tal an vier Talsperren vorbei

Ennepetal..  An vier Talsperren vorbei führte die jüngste Tour, zu der die Initiative „Pro Rad EN“ eingeladen hatte. Trotz leichten Nieselregens trafen sich 14 Teilnehmer am „Platsch“, um die Strecke, die über Ennepetaler, Breckerfelder und Radevormwalder Stadtgebiet führte, kennenzulernen.

Der Weg führte zunächst nach Voerde – parallel zur Loher Straße – über die beschilderte „Abkürzung Enneperunde“ und weiter zur Enneperunde nach Breckerfeld. Das hieß, dass die Radler die Hasper Talsperre links liegen ließen. Durch Breckerfeld ging es zur Jugendherberge an der Glörtalsperre und zum Haus Glörtal, wo die erste Rast eingelegt wurde.

Anschließend begann für viele „Neuland“: nämlich durch das Tal des Glörbachs hinauf nach Glörfeld und weiter nach Halver-Grünenbaum, Niedervahlefeld und Buschhausen hinab ins obere Ennepetal. Danach führte die Tour über Holte hinauf auf die Höhen Radevormwalds, die die Gruppe in Köttershaus erreichte. Bis zum Bauerncafé in Wellershausen ging es danach nur noch bergab. An der Ennepetalsperre erreichten die Radler wieder Breckerfelder Stadtgebiet. Von der Staumauer ging es wieder hinauf nach Filde und weiter zur Klütinger Alm, wo eine längere Pause einlegt wurde. Von dort nutzten die Teilnehmer den direkten Weg zur Heilenbecke Talsperre (hinterer Bereich), um über Richlingen nach Rüggeberg zu fahren und schließlich zum „Platsch“ zurückzukehren.

Alle Teilnehmer zeigten sich mit der Strecke zufrieden, erklärt der Sprecher von Pro Rad EN, Jürgen Hofmann. Trotz der großen Höhendifferenzen habe niemand der E-Bike-Fahrer die drei möglichen Ladestationen in Anspruch nehmen müssen. Alle seien der Meinung gewesen, dass man die Strecke durchaus weiterempfehlen könne, wenn auf die Topographie entsprechend hingewiesen werde.

Gesamtanstieg von 850 Metern

Insgesamt bewältigten die Radler 45 Kilometer mit einem Gesamtanstieg von 850 Metern und fuhren an Hasper, Ennepe-, Glör- und Heilenbecke Talsperre vorbei. Nach sieben Stunden war die Tour beendet.