Trauer um Martin Born

Ennepetal..  Er war mit Leib und Seele Unternehmer. Viele Jahrzehnte lang führte Martin Born die Gebr. Born Werkzeug-Fabrikation GmbH an der Brunnenstraße. Am vergangenen Sonntag starb er im Alter von 83 Jahren.

Der grau-blaue Arbeitskittel war früher das Markenzeichen von Martin Born, der mehr als 60 Jahre lang für das Familienunternehmen im Einsatz war – und es lange Zeit gemeinsam mit seinem älteren, bereits verstorbenen Bruder August, dem ehemaligen Ennepetaler Bürgermeister, leitete.

Auch nach seinem Ausscheiden aus dem operativen Geschäft vor einigen Jahren hielt er engen Kontakt zur Firma, die heute sein Neffe Hans-Jörg leitet.

Neben dem Unternehmen galt Martin Borns große Leidenschaft dem Fußball. Er spielte beim TuS Ennepetal und gehörte zu den Mitbegründern des VfL Rüggeberg, bei dem er dann noch viele Jahre selbst aktiv war. Bis zuletzt schaute er sich gerne Spiele des Nachfolgeclubs Rot-Weiß Rüggeberg an, wo sein Enkel Marc aktiv ist. Auch beim TuS Ennepetal war immer wieder zu Gast. Dort spielt mit Maurice ein weiterer Enkel.

Dem Milsper Schützenverein gehörte Martin Born an, war dort auch lange aktiv. Und seit 1977 war er Mitglied des Heimatvereins Rüggeberg. Im Höhendorf hatte der aufgrund seiner freundlichen und zurückhaltenden Art geschätzte Familienmensch seine Heimat gefunden.

Martin Born hinterlässt seine Ehefrau Ruth, die beiden Töchter Angelika und Conny, sechs Enkelkinder und seine Schwester Edith.

Die Trauerfeier zur Einäscherung findet am morgigen Freitag, 23. Januar, um 13 Uhr in der Ev. Kirche Rüggeberg statt.