Todesumstände werden kaum zu klären sein

Den Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei bot sich ein grausames Bild auf den Schienen.
Den Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei bot sich ein grausames Bild auf den Schienen.
Foto: WP

Gevelsberg..  Warum der 38-Jährige und sein Hund am Dienstagabend von der Regionalbahn am Fuß des Buchenbergs in Gevelsberg getötet wurden, konnte die Polizei auch am Mittwoch nicht abschließend ermitteln. „Es wird ganz schwer, endgültig zu klären, ob es sich um Suizid oder einen tragischen Unfall handelt“, teilte der Pressesprecher der Kreispolizeibehörde EN, Dietmar Trust, gestern auf Nachfrage dieser Zeitung mit. Einzig ein Fremdverschulden könne nun mit Sicherheit ausgeschlossen werden.

Vor Kurzem nach Gevelsberg gezogen

Der Mann war erst vor Kurzem nach Gevelsberg gezogen, was das Essener Kennzeichen an seinem Wagen erklärt, der im angrenzenden Wald stark beschädigt etwa fünf Meter unterhalb eines Waldwegs in einem Bachlauf stand. Für die Ermittler stehen nun noch Vernehmungen aus dem Umfeld des Mannes an, außerdem erwarten sie die Ergebnisse der Blutprobe, die ihm post mortem entnommen wurde. Fest steht, dass er betrunken war. Die Ergebnisse sollen Rückschlüsse auf den Alkoholisierungsgrad geben. Außerdem wird das Blut auch auf Drogen untersucht.