Süßigkeiten-Mix aus dem Netz
11.08.2009 | 17:51 Uhr 2009-08-11T17:51:00+0200
Mal ehrlich: Wer machte sich vor nicht allzu langer Zeit nach der Schule nicht auf den Weg zum Kiosk, um sein restliches Taschengeld in Süßigkeiten zu investieren? Für eine Mark konnte man sich mit Gummibärchen und Lakritz vollstopfen, bis sie einem wieder zu den Ohren herauskamen.
Die Zeiten ändern sich. Der moderne Süßigkeiten-Vernichter sitzt im Zeitalter des Internets vor dem Bildschirm, stellt sich seine gemischte Tüte zusammen und zahlt per Kreditkarte. Andre Kökenhoff ist Geschäftsführer von candypop.de, einer Plattform im Internet, auf der man seine individuellen Tüten zusammenstellen kann. Die pfiffige Geschäftsidee entstand im vergangenen Jahr. „Ein Freund von vermisste die klassische süße Tüte vom Kiosk”, erinnert sich Kökenhoff.
Unzählige Variationen
Der 28-Jährige Wuppertaler, der zuvor BWL studierte, handelte sofort. Seit Mai 2008 ist seine Firma online, „von Monat zu Monat läuft es besser.” Anfang dieses Jahres gab Kökenhoff seinen bisherigen Beruf auf und betreut sein Unternnehmen nun hauptberuflich. Im Mai 2009 ist der Firmensitz nach von Wuppertal nach Ennepetal verlegt worden. Drei freie Mitarbeiter koordinieren von hier aus die Bestellungen aus ganz Deutschland.
Insgesamt bietet „candypop” 390 verschiedene Zutaten mit unzähligen Mischvariationen. Das Sortiment reicht von Lakritz und Schaumzucker über Fruchtgummi bis hin zu Schokolade und Konfekt. Wer die Gwichtszunahme im Rahmen halten will, dem hilft das „Candypop-ABC”, das die wichtigsten Inhalts- und Nährwertstoffe erklärt. Gänzlich neu ist die Idee des Selbermischens nicht. Seit 2007 kann man unter mymuesli.com sein Müsli individuell zusammenstellen.
Eigener Tütenname
Für Anfang des nächsten Jahres plant Kökenhoff eine Erweiterung seines Angebots. Wie beim Müsli-Anbieter können seine Kunden ihre Tüten dann auch mit einem eigenen Namen versehen.
Ganz billig ist der Spaß jedoch nicht. Zu den Preisen für die Süßigkeiten kommen 3,90 Euro Versandkosten hinzu. Erst ab einer Bestellung von 30 Euro ist der Versand kostenlos. Der Weg zum Kiosk ist in jedem Fall preiswerter. Und ganz nebenbei tut man auch noch etwas für die süßigkeiten-geplagte Figur.
18:49
Recherchieren muss gelernt sein, da man bei mymuesli keine Packungen beschreiben kann. Und ein Blick auf die Seite von candypop.de hätte genügt um zu sehen, dass die Produkte in einer Frischhaltedose und nicht in einer Tüte ausgeliefert werden.
@Daschid
Der Lokalredakteur hat sich wohl mit dem Besitzer erst gar nicht in Verbindung gesetzt, sonst wäre der Bericht nicht voller inhaltlicher Fehler.
10:18
zu Der Weg zum Kiosk ist in jedem Fall preiswerter.
dazu müsste man wohl erst einen kiosk finden, der ca. 400 sorten anbietet. ziemlich negativ der bericht über ein neues unternehmen aus ennepetal, da hat wohl ein redakteur keine naschereien zum probieren erhalten;-)