Stadt: Keine
07.02.2012 | 18:27 Uhr 2012-02-07T18:27:00+0100
Ennepetal.Das Ennepetaler Stadtarchiv bleibt weiter im Gespräch. Inzwischen steht fest: Es gibt Schimmelpilzbildung im Gebäude in der Heinrichstraße. Es gibt aber auch unterschiedliche Auffassungen darüber, ob diese Pilze eine Gefährdung für die Gesundheit bedeuten oder nicht. Hintergrund: Die Stadt Ennepetal hat nun doch bei einem „renommierten Hygieneinstitut“ ein Gutachten in Auftrag gegeben. In diesem wird festgestellt „dass in den untersuchten Bereichen keine gesundheitlichen Gefährdungen vorliegen“, so heißt es in einer Presseerklärung der Stadt.
„Ich wollte im Hinblick auf die Gesundheit der Mitarbeiterinnen einfach auf Nummer sicher gehen“, so Wilhelm Wiggenhagen.
Drei Sporenartenwurden gefunden
Angezweifelt wird das Gutachten von dem Ennepetaler Baubiologen Frank Windmöller. Er ist der Sohn der ehemaligen Stadtarchivarin Ingrid Windmöller, die im Keller des Stadtarchivs Schimmelpilzbefall bemerkt und wegen der Gesundheitsgefährdung Alarm geschlagen hatte (wir berichteten). Er erhebt schwere Vorwürfe.
„Es handelt sich nicht um ein Gutachten, sondern lediglich um einen Prüfbericht des Hygieneinstituts“, so Windmöller. Er habe diesen Bericht einer zertifizierten Baubiologin vorgelegt: „Im Keller wurden gemäß der Prüfwerte des Hygieneinstitutes drei Sporenarten gefunden, die zur höchsten Gefährdungskategorie gehören und laut Fachleuten bereits in geringen Konzentrationen schwere Krankheitsbilder auslösen.“ Dieses habe er in einem Gespräch mit dem Bürgermeister auch dargelegt. „Dieser vermittelte uns daraufhin den Eindruck, dass er das Gebäude von einem Baubiologen untersuchen lassen wolle und versprach, im Beisein von Heinz Bracht von der AÖR dann über eine professionelle Sanierung zu sprechen. Wir hatten über diese Verhandlungen Stillschweigen vereinbart.“
Vorwürfe sehrernst genommen
Die Stadt Ennepetal nimmt dazu Stellung: „In der vergangenen Woche hat ein Treffen mit Frau Windmöller und ihrem Sohn im Stadtarchiv stattgefunden. Eine Baubiologin von Seiten der Fam. Windmöller mit einzubeziehen, stand nie in Rede.Vielmehr ging es darum, das von der Stadt in Auftrag gegebene Gutachten zu erläutern. Im Beisein des Bürgermeisters, zuständiger Vertreter der Stadtbetriebe AÖR und des zuständigen Fachbereichsleiters erläuterte die mit der Prüfung beauftragte Diplom-Ingenieurin des renommierten Hygiene-Instituts des Ruhrgebiets (Institut für Umwelthygiene und Toxikologie), Gelsenkirchen, die im Prüfbericht festgehaltenen Ergebnisse. Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge wurden Raumluftuntersuchungen auf den Gehalt von Schimmelpilzsporen durchgeführt.
Bei den Luftanalysen in den überprüften Bereichen wurde festgestellt, dass keine gesundheitlichen Gefährdungen vorliegen...“ Weiter: Der Bürgermeister habe die Vorwürfe von Ingrid Windmöller seinerzeit sehr ernst genommen.
„Es besteht für die Stadtverwaltung keinerlei Veranlassung, die Prüfergebnisse des Hygiene-Instituts des Ruhrgebiets anzuzweifeln.“
19:41
Wenn Schimmelpilz, so ist er erst einmal an den Wänden. Und dann wird erst einmal nachgewiesen welche Arten auf den Wänden vorgefunden wurden.
Das in der Luft keine Pilze sind, gibt es nicht. Die Pilze sind unter einer bestimmten Höchstmenge.
Und weil das so ist, ist der Artikel als auch die Aussage darin als undifferenziert abzulehnen.
19:58
"Stadt: Keine"? Was denn "Keine"? Keine Scimmelpilze im Keller? Vielleicht kann ja die Überschrift noch sinnvoll bis zum Andruck der Druckausgabe ergänzt werden. Oder ist nur der Beitag im Portal betroffen? Zumindest kann und wird zumindest er Beitrag hier nich feucht oder schimmelig.