SPD-Antrag zur Förderung des Schwimmens

Ennepetal..  Der SPD-Ortsverein Ennepetal fordert die Einrichtung einer jährlichen Schwimmaktion in Zusammenarbeit der Grundschulen mit den Schwimmvereinen, dem Stadtsportbund und dem Städtischen Fachbereich Sport. Ziel solle eine jährliche Intensivschulung über einen Zeitraum von vier Wochen für jeden Grundschüler sein, heißt es in einem an Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen gerichteten Antrag.

Zur Begründung führen die Sozialdemokraten an, dass einer vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten Studie zur Kindergesundheit zufolge jeder sechste Grundschüler zwischen sieben und zehn Jahren nicht schwimmen könne, obwohl die Fähigkeit überlebenswichtig sei. Laut DLRG hätten im vergangenen Jahr bundesweit gerade einmal 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler am Ende der vierten Klasse das „Seepferdchen“, den Jugendschwimmschein oder das Bronzeabzeichen. Nach Ansicht der SPD sei in diesem Bereich dringender Handlungsbedarf gegeben.

GEW würde sich beteiligen

Die Finanzierung des Schwimmprojektes solle zum größten Teil über Sponsoring sichergestellt werden, heißt es in dem Antrag. Der SPD-Ortsverein Ennepetal beteilige sich mit einem Betrag von 100 Euro bei der ersten Umsetzung. Zusätzlich wäre auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Ennepetal bereit, eine positive Lern- und Gesundheitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler zu fördern, indem sie eine größere Spende an die Grundschulen bereitstelle, wenn diese den GEW-Ortsverein bezüglich einer konkreten Maßnahme anschreiben und dafür um Unterstützung bitten würden.