Sozialdemokraten fordern Integrationscafé in Ennepetal

Ennepetal..  Die SPD-Fraktion richtet an die Bürgermeisterin der Stadt, Imke Heymann, zwei Anträge zum Thema Flüchtlinge. Sie wünscht sich zum einen die Einrichtung eines Integrationscafés und zum anderen, dass der Spielplatz an der Albert-Schweitzer-Schule, in unmittelbarer Nähe zur zukünftigen Flüchtlingsunterkunft, wieder reaktiviert wird.

Kinderspielplatz aufbauen

Der Kinderspielplatz sei seit der Schließung der Schule vernachlässigt worden, auch die zur Überholung abgebaute Rutsche sei bis heute nicht wieder aufgestellt worden. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Ennepetal beantragt, „die Rutsche unverzüglich wieder aufzustellen und den Kinderspielplatz insgesamt so herzurichten, dass er von den Kindern der Umgebung, darunter auch den zu erwartenden neuen Bewohnern des ehemaligen Schulgebäudes, sinnvoll genutzt werden kann“, schreibt der Fraktionsvorsitzende Volker Rauleff.

Von dem Integrationscafé versprechen sich die Sozialdemokraten, einen Ort, bei dem die Devise „Eintreten und sich wohlfühlen“ ist.

Die bevorstehende kalte Jahreszeit lasse kaum eine Möglichkeit des Aufenthalts im Freien zu, geschweige denn der Begegnung, schreibt die SPD in ihrem Antrag. Deshalb werde eine Räumlichkeit gebraucht, die als offene und zentrale Anlaufstelle dient und in der eine Mini-Küche den Gästen die Möglichkeit gibt, sich ihre eigenen kleinen Imbisse zu erstellen.

Rauleff: „Wir haben zentral in unserer Fußgängerzone mehrere freistehende Lokale, die für eine solche Einrichtung geeignet sind. Wir bitten darum, Kontakt mit den Vermietern aufzunehmen, um die Einrichtung eines Integrationscafés möglichst schnell verwirklichen zu können.“