Sonnenstrahlen locken Gäste ins Domcafé

Dichtes Gedränge am Sonntagnachmittag im Gemeindehaus Linderhausen. Der Förderverein hat zum Domcafé eingeladen und wieder für eine reich gedeckte Tafel gesorgt.
Dichtes Gedränge am Sonntagnachmittag im Gemeindehaus Linderhausen. Der Förderverein hat zum Domcafé eingeladen und wieder für eine reich gedeckte Tafel gesorgt.
Foto: WP

Schwelm..  Es wird langsam Sommer – selbst wenn die Temperaturen noch nicht ganz stimmen, blitzt die Sonne in den letzten Tagen immer häufiger zwischen den Wolken hervor. Ideale Bedingungen für das im ganzen Umkreis beliebte Linder­hauser Domcafé, das jeden Monat Menschen aus dem gesamten Umkreis ins Gemeindehaus Linderhausen lockt. Die ersten machten es sich gestern schon an Tischen draußen bequem.

Das Domcafé ist mittlerweile ein Selbstläufer. 100 bis 120 Leute kommen im Durchschnitt. Warum? „Diese Veranstaltung hat eine besondere Atmosphäre“, findet Manfred Diedrich, gerade neu gewählter zweiter Vorsitzender des Fördervereins Gemeindehaus Linderhausen. Tatsächlich steht das Domcafé bei vielen Menschen aus Schwelm, Gevelsberg oder Wuppertal fest im Terminkalender.

Organisiert von 20 Ehrenamtlichen

Man kommt, um Freunde und Bekannte zu treffen, um sich zu unterhalten und ein Stück selbst gebackenen Kuchen - oder, wie an diesem Wochenende, frischen Matjes, zu genießen. Das Domcafé ist eine Veranstaltung für die ganze Familie: Außerhalb der Schulferien wird von 14 bis 15 Uhr eine Kinderkirche angeboten, um auch die Kleinsten mit einzubinden.

Für die Organisation des Domcafés sind circa 20 der insgesamt 149 aktiven Ehrenamtlichen zuständig, die sich für den Erhalt des Gemeindehauses Linderhausen einsetzen. Das Geld aus dem Essen- und Getränkeverkauf fließt in die Arbeit des Fördervereins. „Wir haben vor kurzem eine neue Heizung und neue Fenster bekommen, gestrichen und Verschleißdinge ersetzt“, sagt Manfred Diedrich. Auch der Turm des Gemeindehauses ist im letzten Jahr wieder instand gesetzt worden - Geld, das nun wieder hereingeholt werden muss. Und: „In letzter Zeit gab es immer häufiger Unwetter. Deswegen machen wir uns auch etwas Sorgen um das Dach des Gemeindehauses.“ Das ist nämlich schon über 100 Jahre alt. Für den Fall, dass es bei einem Sturm beschädigt werden sollte, muss Vorsorge getroffen werden.

Denn auch wenn sich handwerklich begabte Mitglieder des Fördervereins einmal pro Woche treffen und einige Reparaturen selbst erledigen - für aufwändige Arbeiten müssen Spenden her. Doch im Moment steht es gut um den Förderverein. Zwar würden sich Manfred Diedrich und seine Kollegen etwas Nachwuchs wünschen - „Insgesamt sind wir aber zufrieden“, so der Tenor.