So schön mit Handbremse...

Die Frau, die morgens für gewöhnlich neben mir aufwacht, hielt mich für bekloppt und zeigte mir einen Vogel, als ich freudestrahlend verkündete, dass es geschneit hat. Nein, das kann sie nicht verstehen, dass ich mich auf rutschiger Straße gern hinter’s Steuer setze. Aber für mich ist das ein großer Spielplatz.

Ein bisschen rutschen, ein bisschen driften, kurz als Einparkhilfe die Handbremse gelupft. Müsste ich nicht irgendwann aussteigen, könnte ich den ganzen Tag durch die Gegend schlittern und hätte ein breites Grinsen im Gesicht – nicht zuletzt deswegen, weil die Reifen trotz des Spaßes heile bleiben.

Wenn ich so darüber nachdenke, bin ich selbst davon überzeugt, dass ich beim Thema Autos leicht einen an der Murmel habe. Aber dessen sind sich andere sicherlich auch bewusst. Fragen Sie mal die Dame, die gestern Morgen den Strückerberg hochgefahren ist und so langsam um die Kurve am Stupprock geschlichen ist, dass sie stehen blieb. Sie raubte sich und den fünf Nachfolgenden fast jede Chance, neu anzufahren. Dabei kann man an der Stelle so schön mit der Handbremse...