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Anwohner beim CDU-Treff...

"Sie verniedlichen das Problem!"

08.05.2009 | 18:31 Uhr

Ennepetal. (HJS) Einen schweren Stand hatte die CDU bei ihrem Ortstermin am Milsper Busbahnhof. Anwohnern. warfen den CDU-Vertretern vor, die für sie untragbare Situation zu verniedlichen. +

Fraktionschef Walter Faupel zitierte Polizeiaussagen und die Ennepetaler Stadtwache. Danach gibt es keine aktenkundige Kriminalität am Busbahnhof. Faupel riet zur Besonnenheit und forderte Betroffene auf, sofort Anzeige zu erstatten und zwar bei der Polizei. Dem Bürgermeister E-mails zu schreiben - wie wohl geschehen - sei nicht der richtige Weg.

Anwohner berichteten von „Ansammlungen von Jugendlichen” beim „Alkoholsaufen”. Vertreter der Stadtwache konnten das nicht bestätigen. „Allerdings kann man in dem großen Stadtgebiet auch nicht überall sein!” betonte Fachbereichsleiter Cosimo Palomba. Anwohner dazu: „Dann müssern Sie Personal einstellen!” Fraktionschef Walter Faupel: „Alle Städte müssen jetzt sparen!” Die CDU möchte die gerade aufgenommene Arbeit des Streetworkers (zehn Stunden in der Woche) in absehbarer Zeit auswerten. „Wir werden Lösungen finden, die das Problem abmindern!” so Faupel Am Treff nahmen auch der 1. Bürgermeisterstellvertreter Johannes Kraft und der 1. Beigeordnete Wilhelm Wiggenhagen teil.

Hans-Jochem Schulte

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Kommentare
11.05.2009
09:04
Sie verniedlichen das Problem!
von Egon Hammel | #5

Ansammlungen von jugendlichen Säufern können nicht bestätigt werden und eine aktenkundige Kriminalität existiert auch nicht. Vor diesem Hintergrund erscheint mit die öffentliche Erregung der Anwohner arg übertrieben.

09.05.2009
15:17
Sie verniedlichen das Problem!
von JürgenGerhardt | #4

@#3 von cekay

Genauso ist es. Erwachsene verstehen sich halt nicht als Vorbilder. Vorschriften machen und diese selber nicht einhalten. Dann Zuhören verlangen aber selber nicht Zuhören können.

09.05.2009
09:31
Sie verniedlichen das Problem!
von cekay | #3

Was mich immer so ankotzt ist das immer die Jugendlichen beim Komasaufen unter Beschuss stehen.

Wer lebt es ihnen denn vor ?

Die Erwachsenen!

Saufen beim Schützenverein, saufen bei der Feuerwehr (man nennt das Kameradschaftspflege), saufen hier, saufen da.

Die heranwachsenden erleben es ja gar nicht anders.

08.05.2009
21:49
Sie verniedlichen das Problem!
von jemand | #2

Stadtwache ??? die wollen lieber Strafzettel verteilen, das bringt mehr Geld in Kasse und um 18 Uhr ist Feierabend. Busbahnhof, schnell vorbei fahren.......

08.05.2009
21:41
Sie verniedlichen das Problem!
von Karl | #1

Das zeigt den wahren Charakter unserer Kommunalpolitiker. Lieber selbst am Bierstand als sich ernsthaft um die Probleme der Mitbürger kümmern.
Gruß an Ecki.

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