Schulung für die Flüchtlingsarbeit

Ennepetal..  Der Ennepetaler Kinderschutzbund bietet ab dem kommenden Mittwoch, 7. Januar, eine Schulung von Ehrenamtlichen für die Flüchtlingsarbeit an. Durchgeführt wird die auf insgesamt fünf Abende im Wochenabstand angelegte Veranstaltung von der Medizinischen Flüchtlingshilfe (MFH) Bochum. Der Kurs ist bereits ausgebucht.

Viele haben ihre Hilfe angeboten

Das Thema Flüchtlinge beherrsche dieser Tage die Schlagzeilen, erklärt das Vorstandsteam des Kinderschutzbundes. Viele Menschen seien von den tragischen Schicksalen der Flüchtenden berührt und wollten helfen und denjenigen die Hand reichen, dies es meist auf schweren Wegen hierher geschafft haben. „In den letzten Monaten haben sich viele Ennepetaler beim Kinderschutzbund gemeldet und ihre konkrete Hilfe angeboten“, so der Vorstand. „In Abstimmung mit der zuständigen Mitarbeiterin der Stadt Ennepetal, Sarah Biet Sayah, sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass Ehrenamtliche auf die Aufgabe der Flüchtlingsbetreuung vorbereitet werden müssen.“

Die MFH ist eine sozialmedizinische Menschenrechtsorganisation für Flüchtlinge mit Niederlassungen in Bochum und Hattingen. Die Schulungstermine sind im Wochenabstand an fünf Abenden vorgesehen. Dabei werden die unterschiedlichen Themenfelder, die für die Flüchtlingsarbeit von Belang sind, kurz vorgestellt und ein erster Einstieg in die Thematiken geben. Ziel ist es, die Interessenten für die vielfältigen Themen zu sensibilisieren, denen Menschen, die als Flüchtlinge in Deutschland leben, ausgesetzt sind. Grundkenntnisse zur Fluchtproblematik sollen dabei ebenso vermittelt werden wie rechtliche, soziale und psychosoziale Aspekte sowie interkulturelle Kompetenzen.

Kurs ist bereits ausgebucht

Die Teilnehmer erfahren nicht zuletzt, worauf sie im Umgang mit Flüchtlingen achten sollten und wann professionelle Hilfe hinzugezogen werden muss bzw. wer professionelle Ansprechpartner im Ennepe-Ruhr-Kreis sind.

Die in dieser Woche beginnende Schulungsreihe ist bereits ausgebucht. Je nach Bedarf und Rückmeldung plant der Kinderschutzbund aber einen weiteren Durchgang.