Sauna und Hallenbad drei Wochen geschlossen

Der Hallenbad- und Saunaspaß macht im Platsch ab sofort Pause. Die Handwerker übernehmen die Regie. Das Freibad bleibt geöffnet.
Der Hallenbad- und Saunaspaß macht im Platsch ab sofort Pause. Die Handwerker übernehmen die Regie. Das Freibad bleibt geöffnet.
Foto: WAZ FotoPool
Wo sonst Kinder und Erwachsene in Badehose und Bikini rumtoben und Besucher in der Sauna schwitzen, trifft man während der nächsten drei Wochen bis zum 24. Juli auf Handwerker und Monteure in Arbeitskleidung.

Ennepetal.. Wo sonst Kinder und Erwachsene in Badehose und Bikini rumtoben und Besucher in der Sauna schwitzen, trifft man während der nächsten drei Wochen bis zum 24. Juli auf Handwerker und Monteure in Arbeitskleidung. Denn: Für die Mitarbeiter des Platsch-Bads steht ab sofort das Großreinemachen an.

Gründliche Reinigung

Böden, Decken, Fenster und vor allem die Becken und Wassertechnik werden einer gründlichen Grundreinigung unterzogen. Dafür ist es notwendig, auch das Beckenwasser abzulassen, um etwaige Schäden und Verschmutzungen zu beseitigen. Wartungen und Instandsetzungen an den Anlagen und Maschinen werden von Fachfirmen durchgeführt und Handwerksbetriebe werden Reparaturen und Verschönerungsarbeiten vornehmen.

„Wenn wir keine größeren Schäden entdecken, beginnen wir mit der Beckenbefüllung ab Montag 20. Juli“, so der leitende Schwimmmeister Willi Schauer zu den zeitlichen Abläufen der diesjährigen Revisionsarbeiten. „Danach werden am Samstag, 25. Juli, das Bad – sofern kein Freibadwetter sein sollte – und die Sauna wieder eröffnet.“

Austausch der alten Tankanlage

Bis dahin, einschließlich Samstag 24. Juli, hat das Freibad montags bis samstags täglich von 9 bis 20 Uhr und sonntags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. „Während der vergangenen drei Jahre haben wir stets die notwendigen Arbeiten und Wartungen durchgeführt, so dass wir nicht mit unerwarteten Reparaturen, die aufwendig sind, rechnen. Aber mit Blick auf die in die Jahre gekommene Technik, ist man vor teuren Überraschungen nie sicher“, sagt Betriebsleiter Volker Külpmann. „Ein größerer, aber auch geplanter Aufwand, ist der Austausch der mehr als dreißig Jahre alten Tankanlage, die zwei Heizbrenner und ein Blockheizkraftwerk versorgt, die das Bad heizen und das Dusch- und Badewasser erwärmen“, nennt Külpmann das umfangreichste Projekt.

Hierfür alleine sind vom Aufsichtsrat 45 000 Euro freigegeben worden. Die vier alten GFK-Tanks mit jeweils 10 000-Liter-Batterietanks werden gegen zwei Vorort gefertigte je 20 000 Liter fassende Stahltanks ausgetauscht.

Am Ende der drei Wochen soll ein gereinigter, aufgefrischter, technisch einwandfreier Hallenbad- und Saunabetrieb auf die Besucher warten. Maler, Fliesenleger, Schreiner, Reinigungskräfte, etc. und technische Fachbetriebe werden sich bis dahin die Klinke in die Hand geben.