„Rentner sind kein billiges Stimmvieh!“ – Empörung über Leserbrief zur Grundschule

Zum Bürgerbegehren in Ennepetal. Frau Monika Grün – Rentner sind kein billiges Stimmvieh! Was geht bei dem Bürgerbegehren zum Erhalt der katholischen Grundschule in Milspe nicht mit rechten Dingen zu? Mit Ihrer Bezeichnung „billiges Stimmvieh“ sprechen Sie den Rentnern in Ennepetal die Teilnahme an demokratischen Vorgängen und die Intelligenz ab, Fakten zu lesen und zu verstehen, die auf den Unterschriftslisten aufgezeigt sind?


Fakt ist: 1. GS Rüggeberg: Sanierungskosten 2,6 Millionen Euro, jährliche Betriebskosten 330 500 Euro.
2. Kath. GS Harkort: Sanierungskosten 1,075 Millionen Euro, jährliche Betriebskosten 286 500 Euro. Diese Zahlen sind von der Verwaltung unserer Stadt bekanntgeben worden und sprechen für sich! Fakt ist: 1. Verwaltung der Stadt, sämtliche Grundschulen und Gymnasium haben sich gegen das Konzept der Verlegung der Schule ausgesprochen.

2. Dem Schulamt des Ennepe-Ruhr-Kreises fehlt der Schulentwicklungsplan, es gibt kein vernünftiges Raumplanungskonzept.

3. Der Regierungsbezirk Arnsberg lehnt das derzeitige Konzept ab.

Da stellt sich auch Rentnern die Frage, warum aus reinen Parteiinteressen die Schule nach Rüggeberg verlegt werden soll! Fakt ist: Die Kath. Grundschule behauptet sich seit 100 Jahren neben den anderen Grundschulen. Eine kath. Grundschule sollte im Zentrum angesiedelt sein, in Nähe der Kath. Kirche und nicht in einem Randbezirk.


Rüggeberg ist sicher ein schönes Dorf, aber ein zentrales Einzugsgebiet für die Kath. Grundschule ist es nicht. Zu beachten ist auch, dass die viel genutzte Turnhalle wegfallen wird, wohin dann mit den Vereinen?