Renovierung hat Opfer gefordert

Die Neugestaltung des Sitzungssaals im Rathaus hat viele Opfer gefordert: Die Galerie der Bundespräsidenten findet in dem neu gestalteten Raum keinen Platz mehr. An der Wand, an der bislang die gerahmten großformatigen Porträtfotos aller elf bisherigen Amtsinhaber (plus des ersten Reichspräsidenten Friedrich Ebert) hingen, ist nun die Leinwand für den Beamer angebracht worden. Die Wand wurde blau gestrichen, das Stadtwappen soll noch aufgebracht werden.

Zunächst wurden die Bilder fachgerecht eingelagert. Wo die Staatsoberhäupter künftig ihren Platz erhalten werden, steht noch nicht fest. Bürgermeisterin Imke Heymann will sich Gedanken machen, wie sie angemessen zur Geltung gebracht werden können.

Ein Problem wurde durch die Entfernung der Porträts schon vor seiner Entstehung gelöst. Die Galerie mit zwei Reihen à sechs Bildern war voll. Folglich hätte Friedrich Ebert wohl der Nachfolgerin bzw. dem Nachfolger von Joachim Gauck weichen müssen.