Renommierter Fotopreis im Fokus

Kathrin Heumann ist in Italien für einen der renommiertesten Preise Europas in ihrer Branche nominiert worden: den FETA-Award für Studenten und Nachwuchsfotografen, Im Bild zu sehen ist ein Foto ihrer Meisterprüfun
Kathrin Heumann ist in Italien für einen der renommiertesten Preise Europas in ihrer Branche nominiert worden: den FETA-Award für Studenten und Nachwuchsfotografen, Im Bild zu sehen ist ein Foto ihrer Meisterprüfun
Foto: WP

Ennepetal..  Kathrin Heumann ist erst 26 Jahre alt – hat aber bereits jetzt schon das Glück, ihren absoluten Traumjob gefunden zu haben. Sie ist Fotografin aus Leidenschaft und hat sich zum Ziel gemacht, zu den besten zu gehören, sich in der Branche einen Namen zu machen. Diesem Ziel ist sie nun einen Schritt näher gekommen. Die Ennepetalerin ist in Italien für einen der renommiertesten Preise Europas nominiert worden.

Es ist der FETA-Award für Studenten und Nachwuchsfotografen, der im Rahmen von „European Professional Photographer of the Year“ vergeben wird. Welchen Platz sie in der Wertung erhalten hat, das weiß sie noch nicht. Fest steht, sie ist unter den besten sechs in Europa gelandet ist. „Das freut mich riesig“, erklärt die 26-Jährige. Alleine die Nominierung sei eine große Ehre. Vorgeschlagen wurde sie von ihrem Professor, bei dem sie derzeit ihren Meister macht, bei der Handwerkskammer in Dortmund. Ihre Meisterarbeit hat sie auch der Jury eingereicht und blickt mit Spannung auf den 1. März. Dann findet im italienischen Trieste die Vergabe der Preise statt.

Sponsoren gesucht

Kathrin Heumann hofft, dass sie bis dahin noch Sponsoren oder Unterstützer findet. Sie steht am Anfang ihrer beruflichen Karriere, macht ihren Meister und ist finanziell nicht in der Lage Flug, Unterkunft und die Kosten für das Programm rund um die Verleihung zu stemmen. Wer am Anfang im Berufsleben steht, habe es eben nicht immer leicht. Kathrin Heumann ist aber eine ehrgeizige junge Frau. Sie lieferte 2013 die beste Gesellenprüfung im gesamten Handwerkskammerbezirk Dortmund ab und fand einen Job in einem Porträtstudio in Hattingen, trotz der großen Fotografen-Konkurrenz. „Ich liebe meinen Beruf, der für mich eigentlich eher Berufung ist“, sagt sie. Und dafür arbeite sie hart. Das hat sich bereits jetzt schon ausgezahlt. Ihr Name steht auf einer Liste der besten jungen Fotografen Europas.