Propst Norbert Dudek hat Heimweh nach Schwelm

Schwelm..  Es war die erste Gemeindeversammlung in St. Marien mit dem neuen Propst Norbert Dudek. Sie fand in der Gemeinde reges Interesse, so dass noch Stühle zusätzlich in den Pfarrsaal gestellt werden mussten.

Der Gemeinderatsvorsitzende Heinz-Georg Thier startete mit dem Bericht und ließ die Highlights des vergangenen Jahres Revue passieren. Angefangen von den Verabschiedungen einiger Seelsorger, über den Familiensonntag, des zweitägigen Gemeindefestes, dem Prälatentreff im Sommer bis hin zum St. Martins Zug durch die Stadt. Es ist bemerkenswert, wie viele Großveranstaltungen über das Jahr betrachtet von den Ehrenamtlichen gestemmt werden.

Danach ergriff Propst Norbert Dudek das Wort: „Ich bin als Propst nicht nur für diese Gemeinde verantwortlich, sondern auch für die deutschsprachigen Gemeinden in Ennepetal und Gevelsberg sowie den beiden fremdsprachlichen – italienisch und kroatisch – und daher viel unterwegs. Aber, wenn ich zurück nach Schwelm komme, dann denke ich schon: Ich komme nach Hause. Manchmal habe ich auch Heimweh nach dem 11 Uhr Gottesdienst in der Marienkirche.“ Er ist angekommen und wird auch vermisst, wenn er nicht da ist.

Gemeindebus angeschafft

Propst Dudek wies auf den neuen Gemeindebus hin, der mit Unterstützung des Bonifatiuswerkes angeschafft werden konnte. Wer ihn für Fahrten zu den Gottesdiensten in Anspruch nehmen oder die Gruppe der ehrenamtlichen Fahrer verstärken möchte, kann sich einfach im Pfarrbüro unter der Rufnummer
02336/2171 melden.

Am 23. April findet eine Veranstaltung im Rahmen des Zukunftsbildes der Kirche auf Pfarrgemeindeebene statt. Es geht um den Baustein „Vielfältig – wie vielfältig sind wir in der Gemeinde?“. Ein neues Projekt in der Gemeinde konnten die Gottesdienstbesucher der Vorabendmesse bereits selbst erleben. Sie wurden von einigen Frauen und Männern aus der Gemeinde mit einem freundlichen Lächeln an der Tür begrüßt und es wurde ihnen ein Gesangbuch überreicht. Inwieweit sich dieser Begrüßungsdienst etablieren wird, wird sich in der nächsten Zeit zeigen. Im Vorfeld hatten sich hierzu spontan zehn Personen bereit erklärt. Der Propst: „Es dürfen gerne noch mehr mitmachen.“ Ebenfalls mehr Menschen können sich auch in den unterschiedlichen Familienkreisen engagieren.

Nach dem offiziellen Teil der Versammlung blieben die Besucher noch lange im intensiven Gedankenaustausch zusammen.