Pain Management feiert Geburtstag im RPL

Pain Management spielt als erste Band nach Wiedereröffnung im RPL und feiert dort ihren 15. Geburtstag.
Pain Management spielt als erste Band nach Wiedereröffnung im RPL und feiert dort ihren 15. Geburtstag.
Foto: WP

Gevelsberg..  Die Sache war schon eingetütet. Die Plakate hingen bereits, als der ehemalige RPL-Besitzer, Armin Becker, im vergangenen März verstorben war: Pain Management sollten in der Rockdisco auf die Bühne klettern. Bekanntlich ist aufgeschoben nicht aufgehoben, und so holt die heimische Metal-Kapelle den Auftritt nach – pünktlich zu ihrem 15-jährigen Bestehen.

Alles begann eher zufällig

Aus dem 28. März 2014 ist der 31. Januar 2015 geworden und so gibt es am Samstag für die Fans der härteren Gangart mächtig etwas auf die Ohren. Die fünf Jungs werden ab etwa 21 Uhr – Einlass ist um 20 Uhr – einen Querschnitt aus 15 Jahren Bandhistorie geben. Die begann wie so oft: Keyboarder Andreas Vogt und Schlagzeuger Christian Laatsch, damals schon alte Freunde, trafen sich durch Zufall und wollten zusammen Musik machen. Da traf es sich wunderbar, dass Markus „Heino“ Stahlhut – zuvor bei „Macbeth“ und „Blackguard“ am Mikrofon und ebenfalls seit Jahren mit dem Duo befreunden – musikalisch gerade beschäftigungslos war.

Markus Hiller am Bass, Raico Lazzarin an der Gitarre – fertig war die erste Besetzung. Bassisten und Gitarristen wechselten häufiger, doch das Trio macht bis heute zusammen Musik – aktuell mit Andre Spieker am Bass und Markus Gebhardt an der Gitarre. Der Stil ist im Groben der gleiche geblieben wie zu Beginn. Und auch da war es schon schwer die Musik des Fünfers zu beschreiben, ohne etliche Subgenres zu bemühen. Denn eigentlich bedienen sie sich aus allen Schubladen der harten Musik und schaffen es trotzdem der Sache ihren unvewechselbaren Stempel aufzudrücken.

Das passiert ausschließlich mit eigenen Stücken, was gewisse Schwierigkeiten mit sich bringt. „Es ist härter Auftritte zu bekommen, als wenn man die Top 40 nachspielt“, sagt „Heino“ Stahlhut. Trotzdem sind sie von Beginn an regelmäßig auf den Bühnen im ganzen Bundesland unterwegs. „Absoluter Höhepunkte war das Metal-for-Mercy-Festival in Witten“, sagt Christian Laatsch. Legendäre Festivals hat Pain Management auch in Eigenregie auf die Beine gestellt. Die Dirty-Deeds-Reihe gibt es zwar nicht mehr, aber die Erinnerungen daran sind großartig. „Wie auch hier manchmal, hat es immer den meisten Spaß gemacht, wenn alles so etwas halblegal gelaufen ist“, sagt Heino Stahlhut.

Ganz legal wollten Pain Management im RPL Gas geben. Karten gibt es im Vorverkauf für acht Euro im RPL, im Pub 18 in Gevelsberg, bei K-Drums in Ennepetal sowie bei der Band selbst. An der Abendkasse werden die Tickets zehn Euro kosten. Darin enthalten sind ein Freigetränk und die aktuelle Demo-CD.

Zum runden Geburtstag werden auch die harten Jungs einmal etwas sentimental und möchten Danke sagen: „Gerd Guddat, Andreas Jüngermann und Dennis Gähner waren und sind unersetzlich für uns“, sagt Christian Laatsch.