Osterfeuer nicht überall möglich

Schwelm..  Das Sachgebiet Ordnung der Stadtverwaltung Schwelm weist darauf hin, dass das Abbrennen der Osterfeuer 2015 nicht überall und nur unter Einhaltung von Vorgaben möglich ist.

Die Behörde wird auch für das Jahr 2015 auf die Durchführung förmlicher Genehmigungsverfahren für Osterfeuer verzichten, wenn die nachfolgend dargestellten Vorgaben eingehalten werden:

Vorgaben zum Abbrennen

Ein Osterfeuer wird

-von einer gesellschaftlichen Organisation oder einem Verein durchgeführt und ist als öffentliche Veranstaltung für jedermann zugänglich

-der Stadtverwaltung spätestens bis zum 20. März 2015 unter Verwendung des Anzeigeformulars angezeigt

-am Ostersamstag nicht vor 18 Uhr entzündet und bis spätestens 24 Uhr vollständig abgebrannt oder gelöscht

-lediglich mit den im Merkblatt aufgeführten Materialien entzündet und unter Beachtung der dort aufgeführten Sorgfaltsmaßnahmen und

-unter Einhaltung der im Merkblatt aufgeführten Abstände zur nächsten Wohnbebauung, zu Waldflächen und Verkehrswegen abgebrannt.

Merkblatt informiert Interessierte

Es wurde ein Merkblatt zur Verteilung an interessierte Bürger entwickelt, das im Bürgerbüro und im Sachgebiet Ordnung, Moltkestraße 24, abgeholt werden kann. Dieses Merkblatt und ein Vordruck zur Anzeige eines Osterfeuers können zudem auf der Internetseite der Stadt Schwelm unter www.schwelm.de/ heruntergeladen werden. Die Anzeige kann im Bürgerbüro erstattet werden. Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros (Tel. 02336/801-255) und das Sachgebiet Ordnung (Tel. 02336/801-431) zur Verfügung.

Die Stadtverwaltung macht darauf aufmerksam, dass die Feuerstellen in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr kontrolliert werden. Bei Nichteinhaltung der Vorgaben wird die Behörde das Abbrennen untersagen bzw. bereits entfachte Feuer auf Kosten des Verursachers von der Feuerwehr löschen lassen. Kontrollen werden auch am Osterwochenende durchgeführt.

Ziel ist die Eindämmung der Abfallbeseitigung durch Osterfeuer. Verstöße können nach dem Landesimmissionsschutzgesetz oder den abfallrechtlichen Vorschriften mit Geldbußen geahndet werden.