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Neuer Wanderführer ist klein, aber oho

04.08.2010 | 20:17 Uhr
Neuer Wanderführer ist klein, aber oho
Der Verkehrsverein stellt die neue Wanderbroschüre "Rund-um-Ennepetal" vor. Auf dem Parkplatz in Königsfeld (ehemals Meier am Külchen): Anita Schöneberg (Vorsitzende Verkehrsverein), Johannes Dennda und Heike Sonnenschein (Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld), Jürgen Koke (Vorsitzender des SGV Voerde), Nicola Jordan (SGV Voerde), Jürgen Trachler (Verkehrsverein) und Martin Moik (Vorsitzender Stadtsportverband). Er erarbeitete die Broschüre.

Ennepetal.Klein, aber oho. Das neue Wanderbüchlein des Verkehrsvereins, „Rund-um-Ennepetal“, passt nicht nur in den kleinsten Rucksack, es hat es wirklich in sich.

Es begleitet den Wanderer und Spaziergänger auf dem längsten und wohl reizvollsten Wanderweg, dem „Wappenweg“ rund um Ennepetal.

Mit einer Gesamtlänge von etwa 54 km verläuft dieser weitgehend an Ennepetals Stadtgrenze entlang, streift aber an einigen Stellen auch das Gebiet der Nachbarstädte Gevelsberg, Schwelm, Wuppertal, Radevormwald, Breckerfeld und Hagen. Hauptsächlich wurde die Broschüre von Martin Moik verfasst. Ganz oder in Teilstrecken, lautet die Devise.

Der ehemalige Vorsitzende des Stadtsportverbandes war aber nicht nur federführend. Er hat selbst die Wanderstiefel geschnürt und ist die Wege abgegangen.

Das Besondere: Moik erwanderte sich Ennepetal auch unter kulturhistorischen Gesichtspunkten und führt den Wanderer an Rennfeuer- und Meilerplätzen sowie an Bauwerken alter und neuer Zeit vorbei. Dazu gehören natürlich auch die Talsperren.

Dem Wanderer, dem es vor allem auf das Natur- und Landschaftserlebnis ankommt, wird empfohlen, die Strecke in fünf Abschnitten zu je 10 bis 11 km Länge zu begehen.

Los geht es am Bahnhof Ennepetal. Die erste Teilstrecke unfasst das Gebiet bis nach Hasperbach/Ahlberg. Von dort aus geht es weiter bis zur Peddenöde, dann bis zur Heilenbecker Talsperre, weiter bis zum Külchen. Die letzte Teilstrecke führt von

An der frischen Luft

Königsfeld zurück zum Bahnhof Ennepetal/Gevelsberg. Am Külchen in Königsfeld wurde die Broschüre auch vorgestellt. Wie es sich für eine Wanderbroschüre gehört, natürlich an der frischen Luft. „Das Projekt ging über zwei Jahre“, erzählt Anita Schöneberg. Alle Mitwirkende hätten sich ehrenamtlich eingebracht, betont die Vorsitzende des Verkehrsvereins. Dazu gehören Jürgen Koke, Vorsitzender des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV) Voerde. Sein Wissen und seine Informationen zu den Wanderwegen waren sehr wertvoll, denn Jürgen Koke ist ein erfahrener Wanderer und kennt den Wappenweg wie seine Westentasche.

Zur Vorstellung der neuen Broschüre hatte Jürgen Koke dann auch eine kleine Überraschung parat: Ein schlichtes Faltblatt, sozusagen der Vorgänger des Wanderbüchleins aus den 70er Jahren. Dazu muss man wissen, dass der Weg, dessen Zeichen das stilisierte Ennepetaler Stadtwappen ist, vom Sauerländischen Gebirgsverein schon 1975 gezeichnet wurde.

Im Laufe der Jahre ist die Streckenführung (zum Beispiel auf Grund von geänderten Besitz- und Nutzungsrechte) vom SGV gegenüber der ursprünglichen Strecke leicht geändert worden.

Jost Störring, der „Vater“ des Bürgermeister-Wandertages im August hatte die erste Zusammenstellung der Daten vorgenommen. Er war verhindert und konnte deshalb zur Vorstellung nicht kommen. Dafür begrüßten die Verkehrsvereinsvorsitzende und ihr Stellvertreter, Jürgen Trachler, Heike Sonnenschein und Johannes Dennda von der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld. Die Sparkasse ist Hauptsponsor.Die Broschüre ist in einer Auflage von 5000 Stück gedruckt worden. Sie ist gratis zu haben: ab fünf Stück für Vereine oder Wandergruppen beim Haus Ennepetal/Kluterthöhle. Einzelne Exemplare gibt es bei der Stadt Ennepetal, bei der Sparkasse mit allen Geschäftsstellen und Bei Bücher Bäcker in der Voerder Straße in Milspe.

Sabine Nölke

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Kommentare
04.08.2010
21:38
Neuer Wanderführer ist klein, aber oho
von keine Angabe | #1

Herzlichen Glückwunsch.
Wenn schon sonst nichts in Ennepetal los ist, gibt es wenigstens Massenhaft Wanderführer.
Hat doch der Bürgermeister gerade einen Vorgestellt, muss ja auch Frau Schöneberg nachziehen.....
Albernes getue, jegliche Treffen und auch jegliche Geldaugabe für so einen Quatsch.
Aber Hauptsache mal wieder das Geld anderer Sinnlos verausgabt. Schade, dass die Initiatoren immer nur bereit sind, sich mit dem Geld anderer zu schmücken und keinesfalls das eigene Geld ausgeben wollen.

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