Neuer Kreisverkehr, neuer Kanal und Prüfung für „Blaue Zone“

In Höhe der Einmündung Rheinische Straße/Haßlinghauser Straße/Prinzenstraße soll künftig einmal ein Kreisverkehr den Verkehrsfluß regeln.
In Höhe der Einmündung Rheinische Straße/Haßlinghauser Straße/Prinzenstraße soll künftig einmal ein Kreisverkehr den Verkehrsfluß regeln.
Foto: WP

Schwelm..  Das neue Gewerbegebiet am sogenannten Bahnhof Loh entwickelt sich für die Stadt prächtig. Nachdem auf den Gewebe-Flächen im Osten des Plangebiets mit dem DHL-Stützpunkt eine erste Nutzung realisiert werden konnte, sind jetzt weitere Bauvorhaben geplant (Erweiterung Spedition Schmidt-Gevelsberg, Schlossfabrik Bever & Klophaus). In einer Mitteilung an die Politik informierte das Rathaus in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Stadtentwicklung über das weitere Vorgehen dort.

Blaue Zone an Robert-Frese-Straße

Die Stadt wird noch in diesem Jahr die endgültige verkehrliche und entwässerungstechnische Erschließung des Plangebiets beginnen. Unter anderem wird eine Verlängerung des Schmutzwasserkanals in der Rheinischen Straße bis Oktober fertiggestellt. Darüber hinaus muss die Stadt von der Bahnflächen-Entwicklungsgesellschaft (BEG) noch Teilflächen der künftigen Straßentrasse erwerben. Für diesen Grunderwerb hat das Rathaus im Haushaltsplanentwurf 2015 einen Ansatz von 70 000 Euro aufgenommen.

Zu der Erschließungsmaßnahme gehört auch der Bau eines Kreisverkehrs im Bereich der Prinzenstraße/Rheinischen Straße – finanziert durch die Anrainer-Betriebe. In dieser Angelegenheit habe es Gespräche mit den Betroffenen gegeben, eine Firma werde die Planungen übernehmen“, teilte Bürgermeister Jochen Stobbe auf eine entsprechende Nachfrage des Christdemokraten Lenz mit.

Mit einem Arbeitsauftrag an die Verwaltung endete der öffentliche Teil der Tagesordnung. Auf Antrag der FDP wird die Stadtverwaltung zur nächsten Sitzung des AUS am 10. Februar eine Stellungnahme verfassen zu Ausweisung eines Anwohnerparkens, verbunden mit der Ausschilderung einer „Blauen Parkzone“ (2-Stunden-Parken) an der Robert-Frese-Straße. Begründung für den Antrag: Seit Inbetriebnahme des DHL-Logistikzentrums sei dieser Straßenbereich von Dauerparkern zugeparkt.