Neuer Kirmestermin ist ein Vorteil

Gevelsberger Kirmes. Auch Herr Sauer müsste wissen, dass schon in den 1950er Jahren immer wieder gefordert wurde, den Kirmeszug sonntags zu fahren. Denn er war ja dabei. Aber nein, der Zug war nur was für „uns Gevelsberger“. Wie stur.


Dann kam der große Knall: Die Sommerferien wurden zwecks Entzerrung der Autobahnstaus verschoben. Wie glücklich waren wir doch noch damals. Heute ist der Stau Alltag. Plötzlich standen die Kirmesbeschicker ohne Publikum da. Alle im Urlaub. Diese haben sich natürlich kräftig beschwert; wollten ihr Geld wiederhaben.


Da hat auch der letzte Verantwortliche umgedacht, denn wenn es ums Geld geht... Daraufhin wurde die Kirmes einen Monat vorverlegt. Und da man gerade beim Ändern war, auch die Zugzeit. Sehr zum Vorteil des Zuges, wie ich heute aus der Ferne feststelle.
Klaus Dawel,
Dormagen