Neue Hoffnung der Bürgermeister nach der Leader-Pleite

Ennepetal/Gevelsberg..  Nachdem NRW-Umweltminister Johannes Remmel der heimischen Bewerbung für das millionenschwere Förderprogramm „Leader“ einen Korb gegeben hat, ist für die beteiligten Städte Ennepetal, Gevelsberg, Breckerfeld, Sprockhövel und Wetter trotzdem noch nicht alle Hoffnung verloren.

Die Bürgermeister der beteiligten Städte danken zunächst allen beteiligten Bürgern für ihre Mithilfe und ihre kreativen Beiträge, und schöpfen gleichzeitig neue Hoffnung, die Projekte doch noch mit Hilfe von Landesmitteln umsetzen zu können.

„Nun hat der Umweltminister Johannes Remmel Region eine Absage erteilt, wobei nicht auszuschließen ist, dass wir im Nachgang noch die Normalförderung erhalten. Gleichzeitig weist er auf weitere Fördermöglichkeiten für einzelne Projektideen hin. Das schafft neuen Mut, sich weiterhin für den Ort und die Region einzusetzen“, teilen die Stadtoberhäupter in einer schriftlichen Stellungnahme mit.

Viel Begeisterung der Bürger

Im Dezember vergangenen Jahres hatte sich das Quintett zusammengefunden und eine Bewerbung für den Wettbewerb auf den Weg gebracht. Hierbei haben sich weite Teile der Bevölkerung, viele Vereine, Institutionen und Unternehmer eingebracht. In vier Regionalforen wurden die Themen Tourismus und Naherholung, Natur, Energie, Klima und Mobilität sowie Dorferneuerung und Dorfentwicklung vielseitig diskutiert. Das Ergebnis ist ein Konzept mit Projekten, die die Regionen als Ganzes zusammenwachsen lassen sollen und lokale Ideen mit kleinem Wirkungskreis bei der Umsetzung unterstützen soll. Die Ideenvielfalt geht vom Dorfladen, Wohnprojekten, E-Bike-Verleih, kulturellen Veranstaltungen, Lernorten, Gemeinschaftshäusern, Netzwerk für ehrenamtliches Engagement bis hin zu Touristik und einer Vernetzung im Wirtschaftsleben.

Für die lokalen Projekte ist vielfaches ehrenamtliches Engagement erforderlich, zu dem sich die Bürger zahlreich und mit viel Begeisterung bereit erklärt haben.