Neue Autos für Jugend und Beschäftigungs-Initiative Gebal

Die Hans-Grünewald-Stiftung hat zwei von ihr finanzierte Autos in Gevelsberg übergeben. Eins erhielt die Beschäftigungs-Initiative Gebal, das andere wird als Jugendbus von der Stadt eingesetzt.
Die Hans-Grünewald-Stiftung hat zwei von ihr finanzierte Autos in Gevelsberg übergeben. Eins erhielt die Beschäftigungs-Initiative Gebal, das andere wird als Jugendbus von der Stadt eingesetzt.
Foto: WP

Gevelsberg..  Gleich doppelte Freude über Spenden, die mobil machen: Die Hans-Grünewald-Stiftung hat am Gevelsberger Jugendzentrum Libber zwei von ihr finanzierte Autos übergeben. Eins bringt als „Jugendbus“ der Stadtverwaltung die Mädchen und Jungen der Kommune in Bewegung. Das andere hilft den Langzeitarbeitslosen, die von der Gebal in den Werkstätten im alten Dorf wieder fit für den Arbeitsalltag gemacht werden, weiter.

„Wir sind immer froh, wenn wir uns ansehen können, wofür wir das Geld gegeben haben“, sagte Kuratoriumsvorsitzender Peter Erne bei der Übergabe der Fahrzeuge. „Und wir sind froh, dass es Stiftungen wie sie gibt, um solche Möglichkeiten zu erhalten“, lobte Bürgermeister Claus Jacobi. Wäre nicht die Stiftung eingesprungen, „hätten wir bei der Haushaltsberatung richtig ringen müssen, ob wir einen dritten Jugendbus in der Stadt anschaffen können oder nicht.“

Bethel regional als Träger der Gebal in Gevelsberg hätte auch nicht so einfach einen Wagen finanzieren können, versicherte Regionalleiter Frank Solmecke den Abgesandten der Stiftung: „Bei dem Verdrängungswettbewerb, der bei Arbeitsmarktprojekten seit einigen Jahren herrscht, ist das gar nicht so einfach.“ Als Dank überreichte Richard Blanke von der Gebal eine in den Werkstätten im Stift entstandene Skulptur.

Die Idee, mit einer Stiftung den Menschen in der Heimat zu helfen, hatte die Gevelsberger Unternehmerin Auguste Grünewald. Sie brachte in die Ehe mit Hans Grünewald die damals wie heute bedeutende Spedition Schmidt-Gevelsberg ein. Als sie im Jahr 1981 verstarb, ging das Unternehmen in den Besitz der Stiftung über. Der Teil der Gewinne der Spedition, der nicht für Investitionen in das Unternehmen benötigt wird, geht in Hilfsprojekte.