Namhafte Referenten beim Parkinson-Tag

Gevelsberg..  Viele Probleme belasten Parkinson-Patienten, aber sie verlieren dabei dennoch nicht ihre Lebensfreude. Morbus Parkinson gehört weltweit zu den häufigsten Krankheiten des Nervensystems. In Deutschland geht man von einer Gesamtzahl von 250 000 bis 400 000 Parkinson-Patienten aus. Durch eine frühzeitige Diagnose und eine individuell auf die Bedürfnisse abgestimmte Behandlung ist es möglich, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität deutlich zu verbessern.

Jeder ist eingeladen

Die Selbsthilfegruppe möchte aufklären, informieren und der Krankheit den Schrecken nehmen.

Mit den belastenden Gefühlen, Sorgen und offenen Fragen muss man nicht alleine bleiben. Die Selbsthilfegruppe bietet die Möglichkeit, sich sowohl mit anderen betroffenen Personen als auch dessen Angehörigen auszutauschen. Der erste Gevelsberger Parkinson-Patiententag findet am Samstag, 30. Mai, um 10.30 Uhr im Zentrum für Kirche und Kultur, Gevelsberg, Südstraße 8 statt. Jeder ist dazu eingeladen. Erwartet werden namhafte Referenten, die über Fragen rund um die Themen Gangstörungen und neuere Forschungsergebnisse informieren. Die angrenzenden Parkinson-Selbsthilfegruppen aus Hagen, Wuppertal, Hattingen, Witten werden auch erwartet.

Gang- und Standunsicherheit können Hauptanzeichen der Parkinsonerkrankung sein. Obwohl man die Erkrankung nicht heilen kann, ist es doch möglich, Symptome zu lindern und gut mit Parkinson zu leben. Gangstörungen gehören im Alter zu den häufigsten Leitsymptomen. Gangstörungen was steht dahinter? Was können Angehörige tun? Gibt es Neuigkeiten in der Forschung? Für Parkinson-Patienten stehen heute verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Diese und weitere Fragen können an diesem Tag geklärt werden.