Möglichkeiten der modernen Knieprothese

Schwelm..  „Moderne Knieprothesen: Möglichkeiten und Grenzen“, so der Titel des nächsten Gesundheitsforums, zu dem das Evangelische Feierabendhaus Schwelm, Döinghauser Straße 23, am Mittwoch, 15. April, um 18 Uhr einlädt. Referent ist Dr. Helmut Queckenstedt, Chefarzt der Klinik für orthopädische Chirurgie und Traumatologie im Evangelischen Krankenhaus Hagen-Haspe.

Arthrose kann jedes Alter treffen

Wandern, der tägliche Einkauf oder Aktivitäten in Haus und Garten sind Selbstverständlichkeiten im Leben – es sei denn, unsere Gelenke sind angegriffen oder abgenutzt. „Wenn jede Bewegung zur schmerzhaften Tortur wird, ist das eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität“, so Dr. Helmut Queckenstedt. Der Verschleiß – die so genannte Arthrose – kann je nach Beanspruchung der Gelenke in jedem Alter vorkommen. „Bei einem gesunden Kniegelenk wirkt die elastische Knorpelsubstanz bei den ständigen körperlichen Belastungen wie ein Stoßdämpfer“, erklärt der Chefarzt. Im Alter lässt die Versorgung des Knorpelgewebes allerdings nach, es bilden sich Risse und die Knorpelsubstanz wird abgerieben. Es kommt zur Arthrose.

Fragen dürfen gestellt werden

„Es ist wichtig, für jeden Patienten individuell den richtigen Weg zu mehr Lebensqualität zu finden“, so Queckenstedt. „Das künstliche Kniegelenk ist dabei nur der letzte Schritt in der Behandlung.“ Der Facharzt erläutert in seinem Vortrag Therapiemöglichkeiten, die die Schmerzen vermindern können. Bewegung ist dabei ein wichtiger Faktor. Hinzu kommen Physiotherapie, Osteopathie, orthopädische Hilfsmittel wie ausgleichende Schuhsohlen, medikamentöse Behandlung und vor allem minimalinvasive arthroskopische Operationen. Neueste Methoden der Knorpeltransplantationen spielen dabei eine sehr wichtige Rolle.

Für Fragen bleibt genügend Zeit. Der Eintritt ist frei.