Mit Osterhäschen Lilli auf Eiersuche in der Kluterthöhle

Ennepetal..  Für Spannung in den verwinkelten Gängen der Kluterthöhle sorgte Osterhäschen Lilli (Höhlenführerin Anne-Marie Kronfeld), das sich schwer tat, richtig zu rechnen und Farben zuzuordnen. Deshalb ist Lilli ziemlich traurig. Das Osterfest steht bevor und das Zählen der Ostereier will nicht so recht gelingen. In den vergangenen Jahren kam Lilli nämlich immer wieder zu falschen Ergebnissen, und so wollte sie diesmal die Kinder um Hilfe bitten.

Das Kluterthöhlen-Team, das die niedliche Osterhasengeschichte sich hatte einfallen lassen, hatte sowohl Kindern als auch Erwachsenen wie Renate und Hans-Gerd Bangert, die die Enkelkinder Sonja und Tobias „vertraten“, viel Freude damit bereitet. Erwartungsvoll standen vor allen Dingen die Mädchen und Jungen vor dem Eingang zur Höhle, als „Helga Hennemeister von der Firma Bunny Fit“ (Höhlenführerin Svenja Müller), erste Anweisungen gab, um Lilly wieder froh zu stimmen. David (5) aus Schwelm stellte zunächst einmal klar, dass kein richtiger Hase in der Höhle sei. „Da hat sich nur jemand verkleidet“ – und Cousine Lena Sophia (7) aus Wuppertal gab ihm Recht. Dagegen meinte Phil (5), wenn es in der Höhle Fledermäuse gebe, müssten auch Hasen dort sein. Zunächst wollte „Helga Hennemeister“ von den Kindern wissen, was zu Ostern gehöre. „Osterdekoration“ – „Bunte Eier“ – „Eier verstecken“, riefen die jungen Besucher. Und dann folgte das Startzeichen: Ab in die Höhle...

Noch war Lilli nirgends zu sehen. Im Gänsemarsch ging es an riesengroßen bunten Ostereiern vorbei, die an den ungewöhnlichsten Stellen versteckt waren. Doch dann entdeckten die Kinder Osterhäschen Lilli, das schlafend im Bett lag. Nur das Stummelschwänzchen lugte hervor, und Lena Sophia war so mutig, kurz daran zu ziehen. Man wird ja nicht nur mit einem Lied in den Schlaf gesungen, sondern kann auch mit Gesang geweckt werden. Und so erklang laut das Lied „Stups, der kleine Osterhase“ – und da zeigte sich Lilli schnell putzmunter und lotste Kinder und Erwachsene bis zur sogenannten „Kirche“, wo sich die Hasenschule befand.

Lilli musste die Schulbank drücken und es zeigte sich, dass die Kinder besser rechnen konnten als das Osterhäschen. Klar, wenn man sich nur mit dem (Hasen-)Handy beschäftigt und nichts anderes mehr im Kopf hat.

Weiter ging die Truppe zu einer „Sportwiese“, auf der Blumen blühten und Ostereier im Gras lagen. Für die Kinder standen Lockerungsübungen auf dem Programm – Liegestütze musste Lilli absolvieren. Und so waren alle fit genug, um in Lillis Korb mit bunten Hühnereiern zu greifen, die sich alle nach dem Marsch redlich verdient hatten.